Zur diesjährigen Veranstaltungswoche des CSD in Leipzig, organisiert die GRÜNE JUGEND Leipzig in Kooperation mit dem Ring Politischer Jugend Sachsen e.V. und dem Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des StuRa der Uni Leipzig ein kleines Projekt zum Thema “Queer- und Gendertheorie”. Dazu gehören ein Einstiegsseminar am 8.Juli von 10-18Uhr und eine Podiumsdiskussion am 10.Juli 19 Uhr mit Dr. Rebecca Pates (Uni Leipzig), Georg Teichert (Gleichstellungsbeauftragter Uni Leipzig), Jessica Bock (MONAliesA e.V.) und Tobias Prüwer (kreuzer).
Von „Damentoiletten“, After Shaves, Sonnencremes und gegenderten Schlafsackkomforttemperaturen oder: Was hat nonverbale Kommunikation mit Geschlecht zu tun?
8 Feb17.02.2011, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Prof. Dr. Lann Hornscheidt
Was haben Schlafsackkomforttemperaturen mit nonverbaler Kommunikation und Gender zu tun? Und inwiefern sind Sonnencremes nonverbale Kommunikation? In dem Vortrag werde ich aufzeigen, wie Gendervorstellungen durch nonverbale Kommunikation – Bewegungen, Abstand, Gerüche, Blicke, Kleidung, Raumaufteilungen usw. – hergestellt werden: Gibt es zwei Geschlechter, die unterschiedlich hoch sprechen, schnell laufen und unterschiedliche Kleidungsvorlieben haben? Werden Gendereindeutigkeiten und -brüche über genau diese Kommunikationsformen hergestellt? Zusätzlich zu der Herleitung einer konstruktivistischen Sichtweise auf sowohl nonverbale Kommunikation als auch Gender werde ich deutlich machen, dass es Gender nicht losgelöst von anderen sozial relevanten Identitäts- und Wahrnehmungsformen gibt wie beispielsweise Race, Sexuality, Alter. Der Vortrag sensibilisiert für die Macht sprachlicher Handlungen und fordert Vorstellungen naturalisierter, monolithischer Zweigeschlechtlichkeit heraus.
Weitere Informationen zu Lann Hornscheidt sowie ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter Terminplan.
Download (1:03h; 58,2MB)
Von “Damentoiletten”, After Shaves, Sonnencremes und gegenderten Schlafsackkomforttemperaturen oder: Was hat nonverbale Kommunikation mit Geschlecht zu tun?
13 NovAchtung: Vortrag entfällt auf Grund von Krankheit!
02.12.2010, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Prof. Dr. Lann Hornscheidt
Was haben Schlafsackkomforttemperaturen mit nonverbaler Kommunikation und Gender zu tun? Und inwiefern sind Sonnencremes nonverbale Kommunikation? In dem Vortrag werde ich aufzeigen, wie Gendervorstellungen durch nonverbale Kommunikation – Bewegungen, Abstand, Gerüche, Blicke, Kleidung, Raumaufteilungen usw. – hergestellt werden: Gibt es zwei Geschlechter, die unterschiedlich hoch sprechen, schnell laufen und unterschiedliche Kleidungsvorlieben haben? Werden Gendereindeutigkeiten und -brüche über genau diese Kommunikationsformen hergestellt? Zusätzlich zu der Herleitung einer konstruktivistischen Sichtweise auf sowohl nonverbale Kommunikation als auch Gender werde ich deutlich machen, dass es Gender nicht losgelöst von anderen sozial relevanten Identitäts- und Wahrnehmungsformen gibt wie beispielsweise Race, Sexuality, Alter. Der Vortrag sensibilisiert für die Macht sprachlicher Handlungen und fordert Vorstellungen naturalisierter, monolithischer Zweigeschlechtlichkeit heraus.
Weitere Informationen zu Lann Hornscheidt sowie ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter Terminplan.
Gesellschaftliche Wirkung queerer Konzepte
24 JanProf. Dr. Rebecca Pates und Dr. Katharina Rothe
28.Jan.2010, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Wie kommt es, dass im geistes- und sozialwissenschaftlichen Diskurs eine immense kritische und auch spannungsreiche, streitbare Auseinandersetzung mit Konzepten von Geschlechtlichkeit, sex und gender stattgefunden hat, diese offenbar aber nur in geringem Maße in der sogenannten breiten Öffentlichkeit „angekommen“ ist?
In einem Disput möchten wir die aus unseren Horizonten relevanten (psychologischen bzw. politikwissenschaftlichen) Filter vorstellen, die queere Begriffe durchlaufen müssen, um überhaupt eine Wirkung haben zu können.
Download (81:17 min, 74,3 MB)