So schnell kann’s gehen: Nächste Woche steht bereits der letzte Vortrag in diesem Wintersemester an. Ines Pohlkamp wirft aus queerfeministischer Perspektive einen Blick auf Gewalterfahrungen. Weiter Informationen gibt es hier.
Vortrag: Ines Pohlkamp: „Ich glaube, dass vielen Leuten das Ausmaß der Problematik und auch die existierende Gewalt nicht bewusst ist.” Heteronormatives Gewalthandeln gegen geschlechtlich nonkonforme Personen
25 JanZwei Veransaltungstipps zum Thema Intersex
12 JunIn Kürze gibt es in Halle zwei spannende Veranstaltungen zum Thema Intersexualität im VL Ludwigstraße. Zum einen am 21.06.2012 um 20Uhr eine Buchvorstellung mit Vortrag zu “Kein Geschlecht oder viele. Warum es biologisch Frau und Mann nicht gibt.” mit Heinz-Jürgen Voß.
Zum anderen gibt es am 12.07.2012 um 20 Uhr eine Filmvorführung von “Die Katze wäre eher ein Vogel” (Melanie Jilg | 55 min.) und im Anschluss einen Vortrag von Heinz-Jürgen Voß zum Thema “Intersex – nach der Stellungnahme des Deutschen Ethikrates “Intersexualität” ist weiteres Streiten notwendig”.
Weitere Infos findet ihr hier.
Radiointerview mit Klemens Ketelhut zum Vortrag “Konstruktion von Körper und Geschlecht”
23 AprHier gibt es ein spannendes Interview, welches Radio F.R.E.I. mit Klemens Ketelhut zu seinem Vortrag “Konstruktion von Körper und Geschlecht” geführt hat. Den Vortrag in voller Länge mit anschließender Diskussion könnt ihr am kommenden Montag (30.04.2012) im Veto in Erfurt hören.
Vortrag und Diskussion: Konstruktion von Körper und Geschlecht
13 AprQueerer Abend mit Klemens Ketelhut am 30.04.2012, 19 Uhr im veto (Erfurt)
Neuere Ansätze der Sozialwissenschaften weisen Körper als etwas aus, das sozial konstruiert ist. Damit wird die Idee von „normalen“ und „abweichenden“ Körpern in Frage gestellt und gleichzeitig ergibt sich eine neue Perspektive auf machtvolle Unterscheidungen wie bspw. männlich – weiblich, weiß – schwarz und behindert – nichtbehindert, die am Körper „festgemacht“ werden und häufig als Grundlage für soziale Ungleichheit dienen. Diese Grundidee der sozialen Konstruktion von Körpern soll dargestellt werden; zudem werden ausschnitthaft Diskurse vom „richtigen weiblichen Körper“ und „Körpergewicht“ in den Blick genommen und analysiert – und natürlich diskutiert.
Dr. Imke Schmincke – Von Ausgehverboten zu Slutwalks: Gender, Sexualität und Körper in der Konstruktion und Politisierung von (urbanen) Räumen
7 Okt20.10.2011, 19 Uhr, Hörsaal XXIII, Audimax, Universitätsplatz 1, Halle
Seit einiger Zeit wird in der Soziologie auch über stadtsoziologische Perspektiven hinaus der Raum neu diskutiert. Dabei deutet ein sozialwissenschaftliches Verständnis Raum als Produkt sozialer Praxis. Raum wird also erst in Handlungen, durch Gegenstände und Menschen produziert. Dass damit aber auch soziale Ordnungen mit produziert werden, ist Thema des Vortrags, der zunächst eine Einführung in aktuelle Raum-Konzepte geben wird, um dann das Verhältnis von Raum, Körper und Sozialem am Beispiel der „Gefährlichen Orte“ zu verdeutlichen. Am Schluss sollen aus der hier vorgestellten Perspektive Fragen nach der Bedeutung von Geschlecht und Sexualität für die Produktion, Stabilisierung und evtl. Unterminierung von Räumen aufgeworfen und an aktuellen Beispielen diskutiert werden.
Weitere Informationen zu Imke Schminke findet ihr hier.
Von „Damentoiletten“, After Shaves, Sonnencremes und gegenderten Schlafsackkomforttemperaturen oder: Was hat nonverbale Kommunikation mit Geschlecht zu tun?
8 Feb17.02.2011, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Prof. Dr. Lann Hornscheidt
Was haben Schlafsackkomforttemperaturen mit nonverbaler Kommunikation und Gender zu tun? Und inwiefern sind Sonnencremes nonverbale Kommunikation? In dem Vortrag werde ich aufzeigen, wie Gendervorstellungen durch nonverbale Kommunikation – Bewegungen, Abstand, Gerüche, Blicke, Kleidung, Raumaufteilungen usw. – hergestellt werden: Gibt es zwei Geschlechter, die unterschiedlich hoch sprechen, schnell laufen und unterschiedliche Kleidungsvorlieben haben? Werden Gendereindeutigkeiten und -brüche über genau diese Kommunikationsformen hergestellt? Zusätzlich zu der Herleitung einer konstruktivistischen Sichtweise auf sowohl nonverbale Kommunikation als auch Gender werde ich deutlich machen, dass es Gender nicht losgelöst von anderen sozial relevanten Identitäts- und Wahrnehmungsformen gibt wie beispielsweise Race, Sexuality, Alter. Der Vortrag sensibilisiert für die Macht sprachlicher Handlungen und fordert Vorstellungen naturalisierter, monolithischer Zweigeschlechtlichkeit heraus.
Weitere Informationen zu Lann Hornscheidt sowie ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter Terminplan.
Download (1:03h; 58,2MB)
Von “Damentoiletten”, After Shaves, Sonnencremes und gegenderten Schlafsackkomforttemperaturen oder: Was hat nonverbale Kommunikation mit Geschlecht zu tun?
13 NovAchtung: Vortrag entfällt auf Grund von Krankheit!
02.12.2010, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Prof. Dr. Lann Hornscheidt
Was haben Schlafsackkomforttemperaturen mit nonverbaler Kommunikation und Gender zu tun? Und inwiefern sind Sonnencremes nonverbale Kommunikation? In dem Vortrag werde ich aufzeigen, wie Gendervorstellungen durch nonverbale Kommunikation – Bewegungen, Abstand, Gerüche, Blicke, Kleidung, Raumaufteilungen usw. – hergestellt werden: Gibt es zwei Geschlechter, die unterschiedlich hoch sprechen, schnell laufen und unterschiedliche Kleidungsvorlieben haben? Werden Gendereindeutigkeiten und -brüche über genau diese Kommunikationsformen hergestellt? Zusätzlich zu der Herleitung einer konstruktivistischen Sichtweise auf sowohl nonverbale Kommunikation als auch Gender werde ich deutlich machen, dass es Gender nicht losgelöst von anderen sozial relevanten Identitäts- und Wahrnehmungsformen gibt wie beispielsweise Race, Sexuality, Alter. Der Vortrag sensibilisiert für die Macht sprachlicher Handlungen und fordert Vorstellungen naturalisierter, monolithischer Zweigeschlechtlichkeit heraus.
Weitere Informationen zu Lann Hornscheidt sowie ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter Terminplan.




