Ab jetzt könnt ihr den letztes Wochenende gehaltenen Vortrag von Sookee & Refpolk zu “Männlichkeitsentwürfen und (Hetero-) Sexismus im deutschsprachigen Rap” unter folgendem Link herunterladen und nachhören. Ihr findet den Vortrag natürlich auch unter dem Menüpunkt ‘Media’ > ‘Audiodateien’ zusammen mit den anderen que(e)r_einsteigen-Vorträgen aufgelistet.
Bunter Kaffe gefällig? Aktionswoche für einen diskriminierungsfreien Campus, gegen Sexismus und Homophobie in Ilmenau
28 MarDie TU Ilmenau veranstaltet vom 15.04. bis 19.04.2013 eine Aktionswoche für einen diskriminierungsfreien Campus, gegen Sexismus und Homophobie. Analog zum Titel gibt es buntes Programm. Mit dabei sind u.a. Heinz-Jürgen Voß, Sookee und Hinrich Rosenbrock. Es wird verschiedene Veranstaltungsformate geben – vom Vortag über Workshop bis hin zu Party und Infoständen –, um über die unterschiedlichen Formen von Diskriminierung zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Alle wichtigen Infos zu Themen und Terminen findet ihr hier.
Vortrag – Sookee & Refpolk: “Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap”
14 MarAm 20.04. gibt es im Reil78 eine vom Ferienland e.V. organisierte Party mit Konzerten von Pyro One, Refpolk und Sookee. Wir wollen euch nicht nur diese Party ans Herz legen, sondern haben die Gelegenheit gleich genutzt und noch als informatives Zusatzprogramm vor dem musikalischen Teil des Abends einen Vortrag mit Sookee und Refpolk organisiert. Das Thema des Vortrags lautet “Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Seximus im deutschsprachigen Rap”. Der Vortrag startet 19 Uhr und die Teilnahme daran ist kostenlos. Für die anschließende Party des Ferienland e.V. muss natürlich aber auch Eintritt entrichet werden, wenn ihr zuvor am Vortrag teilgenommen habt.
Zur Facebook-Veranstaltung der Party kommt ihr hier.
Zur Facebook-Veranstaltung des Vortrags kommt ihr hier.
Andere Sichtbarkeiten? Queering Hip Hop zwischen Repräsentation und Aneignung
5 Nov11.11.2010, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Katharina Morawek
Public Enemy Rapper Chuck D hat mal gesagt, Hip Hop sei the Black CNN. Nun hat dieses Schwarze CNN nach 30 Jahren Sendezeit zwar spielend die Reichweite des US-amerikanischen Nachrichtensenders überschritten, nicht aber dessen Fähigkeit zum Versprühen gesellschaftlicher Hegemonie. Hip Hop als solcher wird immer wieder für seinen angeblich inhärenten Sexismus und seine Homophobie kritisiert und zwar vor allem von weißen Medien.
Die Folie, vor der die scheinbare heterosexuelle Dominanz in der Hip Hop Kultur gechallenged wurde, war das Thema der Homophobie.
Das Bild vom „sexistischen und homophoben Hip Hop“ ist eng verknüpft mit der Projektion, Kulturen des Hip Hop würden lediglich aus Schwarzen, männlichen, heterosexuellen Körpern bestehen – ein Paradigma, das die Soziologin Tricia Rose als „highly visible commercialized rap“ bezeichnet. Die Matrix, die dieser Wahrnehmung zu Grunde liegt, ist eine des Weiss-Seins, welches die eigene Position innerhalb von Populärkultur nicht hinterfragt. Doch wird das reibungslose Kursieren von mit Hip Hop verbundenen, stereotypen Bildern immer wieder von Hip Hop Artists in Frage gestellt und seit einigen Jahren sogar empfindlich gestört: Hip Hop wird offiziell ge-queert. Dabei kommen Repräsentationsstrategien zum Einsatz, die zwischen Parodie und Selbstbehauptung andere Sichtbarkeiten anstreben. Der Vortrag wird einige Strategien queerer Artists vorstellen.
Weitere Informationen zu Katharina Morawek sowie ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter Terminplan.
Download(55min; 51,4 MB)
Rassifizierung + Behinderung geteilt durch Sexualität = hä?
6 DezChristiane Hutson
17.Dez.2009, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle
Die Verwobenheit von Rassismus, Ableism und HeteroSexismus ist keine scheinbar schwer zu lösende Rechenaufgabe, sondern etwas, das unseren Alltag bestimmt. In diesem interaktiven Vortrag wird den theoretischen wie alltäglichen Aspekten dieser Verwobenheit in drei Schritten nachgegangen. Im ersten Teil wird ein Konzept vorgestellt, das Versklavung, Genozid und Orientalismus als drei Säulen weißer Vorherrschaft versteht. HeteroSexismus ist dabei die politisch-soziale Organisationsform, die durch Versklavung, Genozid und Orientalismus weiße Vorherrschaft aufrecht erhält. Der zweite Teil des Vortrags stellt die Frage, wie Ableism (strukturelle Behindertenfeindlichkeit) innerhalb der rassistischen Praxen Versklavung, Genozid und Orientalismus zum Tragen kommt. Im dritten Teil werden beide Schritte mit der Frage zusammengeführt, warum die Reflexion von HeteroSexismus unerlässlich ist, um der unauflöslichen Verwobenheit von Rassismus und Ableism in unserem Alltag auf die Spur zu kommen.
Download (40:10 min, 36,7 MB)

