Schlagwort-Archiv: Vortrag

Vortrag – Sookee & Refpolk: “Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap”

14 Mar

sookee&refpolk

Am 20.04. gibt es im Reil78 eine vom Ferienland e.V. organisierte Party mit Konzerten von Pyro One, Refpolk und Sookee. Wir wollen euch nicht nur diese Party ans Herz legen, sondern haben die Gelegenheit gleich genutzt und noch als informatives Zusatzprogramm vor dem musikalischen Teil des Abends einen Vortrag mit Sookee und Refpolk organisiert. Das Thema des Vortrags lautet “Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Seximus im deutschsprachigen Rap”. Der Vortrag startet 19 Uhr und die Teilnahme daran ist kostenlos. Für die anschließende Party des Ferienland e.V. muss natürlich aber auch Eintritt entrichet werden, wenn ihr zuvor am Vortrag teilgenommen habt.

Zur Facebook-Veranstaltung der Party kommt ihr hier.

Zur Facebook-Veranstaltung des Vortrags kommt ihr hier.

Veranstaltungstipp: Diskriminierungsbingo

1 Jul

Vortrag: Diskriminierungsbingo. Warum Ungleichheit keine Einbahnstraße ist….

11.07.2012, 19Uhr in der RosaLinde in Leipzig
Politik gegen Diskriminierung ist – auch und wohl gerade heute – ein wichtiges Instrument, um ungleiche soziale Verhältnisse zu benennen und zu problematisieren. In der Regel werden solche Politiken im Namen von Gruppen gemacht: im Namen „der Lesben“, „der Männer“ oder „der Behinderten“. Der Vorteil ist: Forderungen können klar formuliert und Lösungen relativ eindeutig beschrieben werden. Kompliziert wird es, wenn die Bedürfnisse und Problemlagen von verschiedenen benachteiligten Gruppierungen in einen Konflikt zueinander gestellt werden. Beispielhaft kann dies an der Auseinandersetzung „Muslime versus Schwule“ gezeigt werden, die – seit vielen Jahren – durch die Medien reist. Präzisiert man den Ausgangspunkt dieses angeblichen Konfliktes, dann wird klar, dass ein Problem in der Reduzierung der scheinbar beteiligten Gruppen auf je ein Merkmal der sozialen Ungleichbehandlung liegt.

Wir wollen versuchen, in unserem Vortrag genauer hin zuschauen: wie kann eine solche Verkürzung theoretisch aufgebrochen werden, wie können solche Konflikte präzise analysiert werden? Und: welche Konsequenzen kann eine neue Perspektive auf Ungleichheit und Ungleichbehandlung für gemeinsame Aktivitäten gegen Diskriminierung bedeuten?

Um uns diesen Fragen anzunähern, beschreiben wir zunächst kurz das Konzept der intersektionalen Analyse von Ungleichheit, führen es dann in einem zweiten Schritt beispielhaft vor um in einem dritten Schritt zu diskutieren, was das für politisches Handeln bedeuten kann.

Referent_innen:

Stefanie Krüger hat Diplomerziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert. Außerdem ist sie seit mehreren Jahren in einer studentischen Initiative, die Veranstaltungen zu Themen der queer theory organisiert, aktiv.

Klemens Ketelhut, M.A., ist staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, studierte Ökonomie, Soziologie und Rehabilitationspädagogik und arbeitet seit 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg am Institut für Pädagogik. Forschungsschwerpunkte: Historische Bildungsforschung sowie aktuelle Fragen der Gender- und Queerstudies.

Veranstalter_in: RosaLinde Leipzig e.V

Eintritt: kostenfrei

Veranstaltungstipp: Familie – Normalitätskonstruktionen und gesellschaftliche Anforderungen

24 Jun

Am 05.07. um 19 Uhr spricht que(e)r_einsteigen-Mitorganisator_in Stefanie Krüger in der Frauenkultur Leipzig in der Reihe ‘Women in Science – Empowerment now!’ zum Thema “Familie – Normalitätskonstruktionen und gesellschaftliche Anforderungen”. Diesen Vortrag möchten wir euch selbstverständlich sehr ans Herz legen.

„In Deutschland bekommen die Falschen die Kinder. Es ist falsch, dass in diesem Land nur die sozial Schwachen die Kinder kriegen.“ Mit dieser Äußerung des heutigen Gesundheitsministers und damaligen FDP-Vorstandsmitglied Daniel Bahr begann im Jahr 2005 eine breite gesellschaftliche Debatte um Geburtenquote und -verhalten unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Beklagt wurde die angeblich zu geringe Kinderzahl von Akademikerinnen genauso wie das daraus geschlussfolgerte schlechte Abschneiden der Bundesrepublik bei den PISA-Studien. Mit dem Elterngeld folgte zwei Jahre später ein bevölkerungspolitisches Instrument, welches das Erziehungsgeld durch eine einkommensabhängige Leistung ersetzte und damit die Geburt eines Kindes je nach Verdienst der Eltern unterschiedlich hoch vergütet.
An Hand ausgewählter Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Stellungnahmen der jeweiligen Bundesregierung zu den letzten drei Familienberichten soll herausgearbeitet werden, welche Normalitätskonstruktionen von Familie existieren und mit welchen gesellschaftspolitischen Ansprüchen diese verbunden sind. Dazu werden Konzepte zu „Diskurs“, „Bio-Politik“ und „Normalismus“ diskutiert und zentrale Ergebnisse der Analyse vorgestellt.
STEFANIE KRÜGER hat Diplomerziehungswissenschaft / Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert und ihre Diplomarbeit zu obigem Thema verfasst. Seit mehreren Jahren ist sie aktiv in einer studentischen Initiative zu queer theory aktiv. Kooperationsveranstaltung der Frauenkultur und des Referats für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Stura der Uni Leipzig // Eintritt: 3,- / 1,50 Euro (ermäßigt)

Veranstaltungstipps

23 Jun

Vom 14. bis 20. Juli 2012 findet in Erfurt die Polyfantasiawoche mit zahlreichen Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Theater und einem Abschlussball statt. Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr hier.

Außerdem gibt es vom 29. Juni bis zum 28. Juli im Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle die Ausstellung “Verqueere Welten. Alternative Lebenswege junger Menschen.” zu sehen. Die Vernissage findet am 29. Juni um 20 Uhr statt. Zur Eröffnung wird Markus Chmielortz, Leiter der Beratungsstelle „Rosa Strippe e.V.“ in Bochum sprechen.

Zwei Veransaltungstipps zum Thema Intersex

12 Jun

In Kürze gibt es in Halle zwei spannende Veranstaltungen zum Thema Intersexualität im VL Ludwigstraße. Zum einen am 21.06.2012 um 20Uhr eine Buchvorstellung mit Vortrag zu “Kein Geschlecht oder viele. Warum es biologisch Frau und Mann nicht gibt.” mit Heinz-Jürgen Voß.

Zum anderen gibt es am 12.07.2012 um  20 Uhr eine Filmvorführung von “Die Katze wäre eher ein Vogel” (Melanie Jilg | 55 min.) und im Anschluss einen Vortrag von Heinz-Jürgen Voß zum Thema “Intersex – nach der Stellungnahme des Deutschen Ethikrates “Intersexualität” ist weiteres Streiten notwendig”.

Weitere Infos findet ihr hier.

Veranstaltungstipp

19 Mar

Am 23.03. gibt es um 19 Uhr in der Frauenkultur Leipzig einen spannenden Vortrag zum Thema: “Rassismus und Emotionen im medialen Diskurs: die “Sarrazindebatte” im Fokus“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe ,women in science – empowerment now‘! statt und es referiert Katja Sternberger (Universität Leipzig).

Abstract:

August 2010: “Sarrazin” stachelt an. Muslimische MigrantInnen erscheinen ihm als eine Bedrohung für die Kultur und Zivilisation Europas. Rassistische Deutungen dieser Form kursieren (erneut) in den Medien und zeichnen ein potentiell angst-beladenes Bild des “Anderen”. Gerade der mediale Wirklichkeitsraum stellt einen wichtigen Aushandlungsort für das Wissen dar, welches über die Objekte des Rassismus, die “MigrantInnen”, produziert wird. Doch nicht nur das Wissen wird vermittelt, geteilt und umkämpft. Damit einhergehend werden auch die Emotionen verhandelt, die gegenüber den “Anderen” empfunden werden sollen. Ausgehend von dem im Rassismus innewohnenden Potential, Gefühle und Stimmungen zu strukturieren, lag der Fokus der Untersuchung auf den folgenden Fragen: Welches deutungsmächtige Wissen wird im diskursiven Ereignis “Sarrazin” in den Medien über “MigrantInnen” (re-)produziert? Welche Gefühlsregeln kommen dabei implizit zur Sprache?


Eintritt: frei
Kooperationsveranstaltung der Frauenkultur und des Referats für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Stura der Uni Leipzig

Außerdem sei auf die “Internationalen Wochen gegen Rassismus” in Leipzig hingewiesen, die noch bis zum 25.03. spannende Veranstaltungen bieten. Das Programm findet ihr hier.

Hörenswertes, neue Infos zur Que(e)relle und Veranstaltungstipps

23 Feb

Heute könnt ihr auf Radio Corax ein kurzes Interview mit uns hören, oder gleich über diesen Link.

Außerdem freuen wir uns sehr, euch mitzuteilen, dass es nun wirklich nicht mehr lang bis zur Que(e)relle ist und wir fleißig daran wirken, euch einen unvergesslichen Abend zu bieten. Inzwischen steht auch schon fest, dass das Frauenzentrum Weiberwirtschaft mit einem Soli-Cocktail-Stand für die Queer Movie Nights dabei sein wird, um euch mit leckeren Getränken zu erfreuen. Außerdem soll es für jede_n Partybesucher_in ein kleines Geschenk  am Einlass geben.

Und nun noch ein paar Veranstaltungstipps für die kommenden Wochen:

Diesen Freitag findet um 19Uhr wieder ein Queerer Polyamorie-Stammtisch in Halle statt, zu dem jede_r herzlich eingeladen ist, die_der sich für verantwortungsvolle Nicht-Monogamie interessiert. Infos gibt es per Mail an queer_poly_halle@yahoo.de oder bei Facebook.

Am 01.03. findet ab 19Uhr in der FrauenkulturFILM Like a pascha und PODIUM zu Prostitution – legal und normal?” statt.

Am 03.03. findet ab 21Uhr natürlich unsere Party Que(e)relle – Tanzen gegen die heteronormative Matrix statt.

Am 08.03. findet um 19Uhr unser offenes Kennenlerntreffen im Café NT in Halle statt für alle, die Interesse haben, selbst ein Teil von que(e)r_einsteigen zu werden.

Am 23.03. spricht ab 19Uhr Katja Sternberger (Uni Leipzig) in der Frauenkultur über “Rassismus und Emotionen im medialen Diskurs: die “Sarrazindebatte” im Fokus”

und

am 07. 04. beehrt die queerfeministische Rapperin Sookee die Frauenkultur mit einem Konzert. Der VVK starte am 01. März.

Außerdem sucht die Frauenkultur weiterhin nach Abschlussarbeiten von Studentinnen und Absolventinnen der Uni oder Fachhochschule. Wer Interesse hat, ihre Abschlussarbeit im Rahmen der Reihe “women in science. empowerment now!” vorzustellen, melde sich einfach unter der Email haenel@frauenkultur-leipzig.de.

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