Q. detail_vision

24 Jun

Es ist wieder so weit: Diese Woche findet der kju_point statt. Vom 23. bis 28. Juni erwarten euch in der Goldenen Rose und im Welcome Treff Konzerte, Filmvorführungen, Workshops und Vorträge mit queer_feministischer Schlagseite🙂 Bei manchen wird um Anmeldung gebeten. Hier geht’s zum vollständigen Programm.

Es ist schon das 4. Mail, dass diese Veranstaltungswoche Halle verque(e)rt. Dieses Jahr steht die Reihe unter dem Motto „detail_vision“. Wir freuen uns drauf, euch dort zu sehen!🙂

Workshop: „Wie wird man eigentlich zur Frau gemacht?“

23 Jun

Am 23. und 24. Juni im Stura einen Workshop mit dem Titel: „Wie wird man eigentlich zur Frau gemacht? Aktuelle Herausforderungen für feministische Kritik“. Es sind noch Plätze frei. Kommt einfach vorbei!

Wann?

Freitag, 24. Juni 2016, 14 bis 20 Uhr
Samstag, 25. Juni 2016, 10 bis 16 Uhr

Wo?

In den Räumen des Stura, Universitätsplatz 7.

Die Referentinnen Carsta Langner und Nadine Frei schreiben über ihren Workshop:

„In einem zweitägigen einführenden Workshop beschäftigen wir uns mit Themen, die Frauen aktuell in unterschiedlichen Lebenssituationen betreffen – sexuelle Belästigung, Prostitution, Mutterschaft, Gehaltsunterschiede etc. – und zeigen, wie diese sie letztlich zu Frauen machen. Wir werden uns mit unterschiedlichen Positionen zu diesen Themen auseinandersetzen und diskutieren, warum eine feministische Haltung – von Frauen oder Männern – Teil einer gesellschaftskritischen und daher noch immer unerlässlich ist. Dabei wollen wir auch aufzeigen, dass man Diskriminierungen als Frau nicht nur durch eigene, und damit meist vereinzelte Strategien entgeht und warum eine tatsächliche Emanzipation letztlich fast unmöglich erscheint.“

 

Auf nach Annaberg-Buchholz!

31 Mai

Am 06.06.2016 findet in Annaberg-Buchholz (Sachsen) eine queer_feministische Demonstration für sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung statt. Anlass ist der sogenannte „Schweigemarsch für das Leben“, mit dem fundamentalistische ChristInnen gegen Schwangerschaftsabbrüche und sexuelle Vielfalt demonstrieren. Hunderte Feminist_innen werden ins Erzgebirge fahren, um gegen diese reaktionären Forderungen, gegen Nationalismus und christlichen Fundamentalismus zu protestieren.

Für alle, die von Halle aus nach Annaberg-Buchholz fahren wollen, organisieren wir eine gemeinsame Anreise. Wir fahren mit dem Zug nach Leipzig und von dort aus weiter mit dem Bus.

Treffpunkt: 06.06.2016, 11:20, vor „Nanu nana“ am Hauptbahnhof in Halle

Bitte kümmert euch selbst darum, Tickets für den Bus von Leipzig nach Annaberg zu kaufen. Wo ihr sie bekommt, könnt ihr hier nachgucken.

Weitere Infos zur Demo findet ihr auf der Homepage des Bündnisses Pro Choice Sachsen.

19.05.2016: Filmvorführung und Info-Vortrag zum Recht auf Abtreibung

6 Mai

Am Montag, den 6. Juni 2016 habt ihr die Gelegenheit, in Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) mit uns gegen christlichen Fundamentalismus, Nationalismus und für ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch zu demonstrieren.

Zur Vorbereitung und Motivation zeigen wir am Donnerstag, den 19. Mai 2016 ab 18.30 im Audimax Hörsaal XXIII den Dokumentarfilm „Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218“. Im Anschluss gibt es eine kurze Präsentation über die Demo in Annaberg-Buchholz sowie die Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Außerdem könnt ihr bei uns Tickets für den Bus erwerben, der aus Leipzig nach Annaberg fahren wird🙂

Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218
(Dokumentarfilm 2015, 74 Min, dt.-sprachig / engl. Untertitel)
Seit 1871 steht der § 218 im Strafgesetzbuch. Kurz nach der Proklamation des deutschen Nationalstaats wurde das Reichsstrafgesetzbuch eingeführt, das bis heute – nun als Strafgesetzbuch der BRD – Geltung hat. Der Paragraph bestimmt die Lebensrealität von Frauen*, die ungewollt oder ungeplant schwanger sind und kein Kind austragen wollen. Je nach spezifischer Ausführung des Gesetzes, Lage der politischen Kämpfe gegen das Gesetz und dem ökonomischen und ideologischen Stand der Gesellschaft fällt diese Realität zu verschiedenen historischen Zeiten verschieden aus. In Interviews und literarischen Texten erzählt der Film vom Erleben des  Schwangerschaftsabbruchs. Die Erfahrungen unterscheiden sich nicht nur dem Jahr oder dem Jahrzehnt nach, sondern sind je nach Erzählerin ganz verschieden. Allem Erleben gemein ist: dem Wissen, was in der eigenen, historisch-spezifischen und persönlich-erlebten Situation das Richtige ist, steht ein Paragraph gegenüber. In großer Ruhe wird hier von dem, was tabuisiert war und ist, offen erzählt: der Abtreibung.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Stellungnahme zur Kritik an unserer Veranstaltung mit Laurie Penny

26 Apr

Liebe Freund_innen von que(e)r_einsteigen,

wir haben uns in den letzten Wochen viel Zeit genommen, uns mit dem Thema Antisemitismus auseinander zu setzen und uns zur Kritik an der Veranstaltung mit Laurie Penny zu positionieren und wollen nun folgende
Punkte klar stellen: Weiterlesen

Queer Aesthetics: Workshop, Vortrag, Ausstellung!

2 Apr

Für den Monat April möchten wir euch folgende Veranstaltungen der befreundeten Gruppe Q.art ans Herz legen:

Samstag, 23.04.16, 14.00 – 17.00: Workshop Queer Aesthetics von Antke Engel und Ismael Ogando (mit Voranmeldung!)

Samstag, 23.04.16, 19.00: Vortrag Queer Aesthetics von Antke Engel
anschließend: Eröffnung der Ausstellung mit den Werken

-„Landfill Dance“ von Tejal Shah
– „Luan“ von Wu Tienchang

Alle Events finden im Rauminhalt (Geiststr. 43, Halle) statt.

Hier gibt’s den Flyer: queer_aesthetics_web

Weitere Infos findet ihr auf dem Blog von Q.art oder bei Facebook.

Laurie Penny: „Unspeakable Things“

9 Feb

Nachdem Laurie Penny schon in ihrem ersten Buch „Fleischmarkt“ feministische Themen mit Kapitalismuskritik verknüpfte, erschien 2014 ihr zweites Buch „Unspeakable Things“. Darin stellt die britische Bloggerin und Aktivistin scharfsinnig heraus, wie die neoliberalistische Konsumkultur Freiheiten einschränkt und wie stark Feminismus und Freiheit miteinander verknüpft sind.

Wütend und fulminant schreibt Penny auf der Basis ihrer persönlichen Erfahrungen über Selbstoptimierung, Fucked-up Girls, Lost Boys und sexuelle Gewalt (auch in der Occupy-Bewegung). Sie schlussfolgert: Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Frauen, Männer und alle anderen –  und gegen soziale Gerechtigkeit ist  – unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden!

Wir wollen daher mit der Autorin über Lügen, Liebe, Freiheit und über mehr Vielfalt, Mut und Glitzer in Zeiten des Kapitalismus sprechen. Der Abend findet in englischer Sprache statt.

Dienstag | 22. März | 18:30 Uhr
Puschkinsaal | Kardinal-Albrecht-Straße 6 | Halle
Eintritt frei

Diesen ganz besonderen Abend präsentieren wir euch in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt🙂

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.

Gesa Mayer: Mein Ein und Alles? Zur (De-)Konstruktion romantischer Liebe

19 Dez

Der erste Vortrag im neuen Jahr, der letzte des Wintersemesters… und ein Thema, das uns seit Jahren immer wieder beschäftigt: Liebe. Gesa Mayer wird sie in ihrem Vortrag historisieren und dekonstruieren, und wir können mit ihr diskutieren.

Zeit: Donnerstag, 14.01.2016, 19.00

Ort: Audimax Hörsaal XXIII

Weitere Infos zum Vortrag und zur Vortragenden findet ihr hier.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Dr. Christian Klesse: Vom Verschwinden und Verschwinden lassen. Bisexuelle Identitäten/ Lebensweisen und Biphobie

15 Dez

Wir laden euch ganz herzlich ein zum letzten Vortrag diesen Jahres! Dr. Christian Klesse macht einen Wunsch war, den viele von euch in den letzten Jahren als Feedback geäußert haben: Er hält einen Vortrag über Biphobie.

Zeit: Donnerstag, 17.12.2015, 19.00

Ort: Audimax Hörsaal XXIII

Weitere Infos zum Vortrag und zum Vortragenden findet ihr hier.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Film: „Audre Lorde – die Berliner Jahre“

12 Dez

Wenn ihr keine Lust mehr auf Vorträge habt, könnt ihr auch mit uns zusammen einen Film gucken!🙂

Wann? – Montag, 14.12.2015, 20.00

Wo? – LUCHS.KINO AM ZOO (Seebener Straße 172)

„Schwarze, Lesbe, Feministin, Mutter, Dichterin, Kriegerin“ – so beschrieb Audre Lorde sich selbst. 1984 kam die Aktivistin und Schriftstellerin als Gastprofessorin aus den USA nach Westberlin. Durch ihre Begegnungen mit jungen Schwarzen Deutschen hatte sie großen Einfluss auf die afrodeutsche Bewegung.

Der Dokumentarfilm von Dagmar Schultz erlaubt einen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lässt aber auch Mitstreiter_innen, Studierende und Freund_innen zu Wort kommen. Wir zeigen den Film im Rahmen der Globale in Halle. Im Anschluss ist ein Filmgespräch geplant.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 57 Followern an

%d Bloggern gefällt das: