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IDAHIT, Empowermentworkshop – Anmeldung bis morgen & Mobi zur Demo gegen den „Schweigemarsch“

Auf unserem Blog unter dem Reiter Terminplan wird euch ja bereits unsere Mobiveranstaltung am 18.5. angezeigt. Aber noch mal in Kürze: Wir geben am Donnerstag die Möglichkeit, euch über die Demo gegen den „Schweigemarsch“ am 12.6. in Annaberg-Buchholz zu informieren, bei dem sich christliche Fundamentalist*innen gegen Recht auf Schwangerschaftsabbruch und somit auf körperliche Selbstbestimmung aussprechen. Tickets zur Anreise sind erhältlich.

An dieser Stelle möchten wir noch Werbung für einen Empowerment-Workshop am 20. Mai machen. Er wird vom Referat für Soziales organisiert und es sind noch einige Plätze frei. Er richtet sich an „Personen, die sich als weiblich identifizieren“.
Anmelden könnt ihr euch per Mail bis zum 17.05.17 (also nur noch bis morgen!) unter sozialref@stura.uni-halle.de oder über eine Facebooknachricht an das Referat für Soziales: https://www.facebook.com/events/1056763877788982/

Aufmerksam machen möchten wir euch noch auf den morgigen Idahit – International day against homophobia, interphobia and transphobia. Eine Veranstaltung vom AK Queer dazu findet ab 15:30 auf dem Marktplatz statt. Wir sind auch dabei! Informieren könnt ihr euch mittels folgender Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/149667055564727/

Für die in Halle studierenden Menschen unter euch möchten wir auf unsere StudIP-Veranstaltung hinweisen. Ihr findet die aktuelle Veranstaltung unter dem Namen „que(e)r_einsteigen“. Folgender Link funktioniert nur nach dem Einloggen bei StudIP: que(e)r_einsteigen
Für die Facebook-affinen sei folgende Seite ans Herz gelegt: https://www.facebook.com/q.einsteigen/

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queere_feministische_interessante Veranstaltungen im Mai

Morgen findet keine Veranstaltung von uns statt – erst wieder nächste Woche Donnerstag, 18.05.2017, 19 Uhr im HS XVI des Melanchthonianums: Die Mobi-Veranstaltung zur Demo am 12.6.2017 in Annaberg-Buchholz, bei der wir als Teil von Pro Choice gegen fundamentalistische Gegner*innen von Schwangerschaftsabbrüchen demonstrieren wollen.

Ansonsten haben wir eine Menge Mai-Veranstaltungsempfehlungen von anderen Orga-Gruppen für euch:

12.05.2017, 15:00 Uhr im Frauenzentrum Weiberwirtschaft, Karl-Liebknecht-Str. 34, Halle:
Buchvorstellung „in our own words“
organisiert vom Frauenzentrum Weiberwirtschaft/Dornrosa e.V. in Kooperation mit DaMigra – Dachverband der Migrantinnenorganisationen

15.5.2017, 16:15 Uhr im HS A im Melanchthonianum:
Vortrag „Geschlecht im Krankenversicherungsrecht“
mit Ursula Waßer
organisiert vom Forum Legal Gender Studies

17.05.2017 15:30 Uhr, Marktplatz Halle:
IDAHIT – Europa in Bewegung
vom AK Queer

17.05.2017, 18:30 Uhr, im Zazie:
„Mädchenseele“
Filmvorführung der Heinrich-Böll-Stiftung

20.5.2017, 11:00 bis 17:00 Uhr:
Empowerment-Workshop
mit Nives von Wendo Berlin
organisiert vom Referat für Soziales vom Stura der Uni Halle
Anmeldung bis 12.5. über Mail an sozialref@stura.uni-halle.de erforderlich

Außerdem möchten wir euch noch auf die Ankündigung zur Interdisziplinären Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ am 10.11.2017 in Halle und folgenden Call for Papers aufmerksam machen:

Call for Papers: 7. Landesweiter Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt am 9.11.2017 in Halle; Einreichungen sind bis zum 20. Juni 2017 möglich. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Magda Albrecht: (Mein) Fett ist politisch!

„Du siehst gut aus, hast du abgenommen?“ Dieser vermeintlich harmlose Satz ist Teil eines größeren Phänomens: Das Ab- und Bewerten von Körpern und Dickenfeindlichkeit. Dicke Menschen müssen medial stets als Negativbeispiel herhalten, ihre Körper werden als „krank“ und „defizitär“ kategorisiert.

In morgigen Vortrag wird die Aktivist*in Magda Albrecht die Geschichte der Kategorie „Übergewicht“ und die daraus wachsenden Folgen kritisch beleuchten und dem gesellschaftlichen Normzustand eine fett-positive Perspektive entgegenstellen sowie einige Grundsätze der Fat Empowerment / Health at every Size – Bewegung vorstellen.

Wann? 04.05.2017 19 Uhr
Wo? HS XV im Melanchthonianum der Uni Halle (Uniplatz 8/9)

Magda Albrecht ist politische Bildnerin und Mitglied des feministischen Vereins und Gemeinschaftsblogs Mädchenmannschaft e.V. Sie schreibt, forscht und hält Vorträge zu den Themen Körpernormierungen (insbesondere Dickendiskriminierung), Strategien zur Selbstermächtigung und queer-feministische Aktionsformen.

Weitere Informationen zur Referent*in befinden sich auf ihrer Webseite www.magda-abrecht.de.

Zur Facebookveranstaltung geht’s hier entlang.

 

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

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que(e)r_einsteigen im Sommersemester 2017

Unser Programm für das laufende Sommersemester steht! Am Donnerstag geht’s los – folgende Veranstaltungen warten auf euch:

Do, 04.05.2017, 19.00 Uhr: Magda Albrecht: (Mein) Fett ist politisch!
Melanchthonianum, HS XV (mehr Infos auf Facebook oder hier)

Do, 18.05.2017, 19:00 Uhr: Pro choice – Mobi-Veranstaltung zur Demo „Leben schützen! Abtreibung legalisieren! Weg mit §218!“ am 12.06.2017 in Annaberg-Buchholz
Melanchthonianum, HS XVI

01.06.2017, 19:00 Uhr: Till Amelung: Transphobie im Feminismus!? – Ein Streifzug durch vermintes Gelände
Melanchthonianum, HS XV

So, 11.06.2017, 16:00 Uhr: Lea Schmid: Lesung aus „Lookismus – Normierte Körper – Diskriminierende Mechanismen – (Self-)Empowerment“
Goldene Rose, Rannische Straße 19 (mehr Infos auf Facebook oder hier)

Mo, 12.06.2017, 17.00 Uhr: Pro Choice – Leben schützen! Abtreibung legalisieren! Weg mit §218!
Demonstration Annaberg-Buchholz

Do, 15.06.2017, 19:00 Uhr: Peet Thesing: Lesung aus „Feministische Psychiatriekritik“
Melanchthonianum HS XVI

… einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen findet ihr auf https://queereinsteigen.wordpress.com/sommersemester-2017/

Falls eure Pläne für morgen noch nicht stehen, legen wir euch folgende Seiten zur Inspiration ans Herz: http://nicetobeatyou.tk/ oder http://www.erster-mai-halle.de/

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Luise F. Pusch: Weibliche Kunden und männliche Kundinnen: Der Ärger mit der deutschen Sprache

Heute Abend findet in den Franckeschen Stiftungen ein Vortrag von Luise F. Pusch statt.  Luise F. Pusch ist eine international bekannte Expertin im Feld der feministischen Linguistik und hat zahlreiche Bücher über berühmte Frauen verfasst. Schwerpunkte ihrer Forschung und publizistischen Tätigkeit liegen u.a. in den Bereichen feministische Sprachkritik, Frauenbiographien und Lesben sowie Lesbenpolitik. Zu den Themen „hate speech“ und „verrohte Sprache“ hat Luise F. Pusch diverse Glossen geschrieben – vor allem aber hat sie mit hate speech intensive persönliche Erfahrungen, zuletzt durch einen 10 Tage langen Shitstorm nach ihrer Glosse „Frauenquote fürs Cockpit“. Davon wird sie berichten…

Nähere Infos findet ihr hier bei der Facebook-Veranstaltung.

19.04.2017, 19.00 Uhr, Franckesche Stiftungen im Großen Hörsaal der Erziehungswissenschaften Franckeplatz 1 / Haus 31, Halle

Kooperationsveranstaltung mit der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt, dem Frauenpolitischen Runden Tisch Halle, Frauenzentrum Weiberwirtschaft / Dornrosa e.V.

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Ausblick auf 2017

Hallo ihr Lieben!

Der gestrige Vortrag von Jenny Künkel war sehr spannend und ist für längere Zeit der letzte von uns.
Aber…. ihr müsst zum Glück nicht bis zum Wintersemester 2017/18 warten, denn wir sind bereits in der Planung einer kleinen Vorlesungsreihe im Zeitraum April/Mai 2017 – ja, das dauert leider auch noch eine Weile….

Vorgesehen sind u. a. Veranstaltungen mit
– Merle Stöver zum Thema Antisemitismus und/im Feminismus in Kooperation mit dem Stura-Referat für Soziales
– Magda Albrecht zum Thema Fatpositive Bewegung
– Marc Brandt, der seinen ausgefallenen Vortrag zum Thema Kritische Männlichkeit nachholt
– und bestimmt noch die ein oder andere Überraschung… wir sind natürlich für Anregungen offen…

Wir wünschen euch eine gute vorlesungsfreie Zeit und einen tollen Jahreswechel!

Euer AK que(e)r_einsteigen

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Die Verhandlung von Arbeitsbedingungen im Sexgewerbe

Schon in drei Tagen ist es soweit – die letzte Veranstaltung von uns in diesem Jahr und in diesem Semester. Die Wissenschaftlerin und Bloggerin (sexcrimecity.wordpress.com) Jenny Künkel referiert über ein Thema, welches unter Feminist*innen kontrovers diskutiert wird. Es wird um Sexarbeit gehen – im Fokus stehen dabei die Verhandlungen von Arbeitsbedingungen in Deutschland.

Die Veranstaltung „Die Verhandlung von Arbeitsbedingungen im Sexgewerbe – zur Durchsetzung eines straf- und ordnungsrechtlichen Fokus in der deutschen Prostitutionsdebatte“ findet am Donnerstag, den 8.12.2016, 19:00 Uhr im Melanchthonianum HS XVIII statt.

Weitere Informationen findet ihr hier.

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Gisela Notz: Kritik des Familismus

Am kommenden Donnerstag, den 1.12.2016, um 19 Uhr liest Professorin Gisela Notz im HS XVIII im Melanchthonianum aus ihrem Buch Kritik des Familismus – Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes. Die Lesung findet in Kooperation mit dem Dornrosa e. V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und dem Frauenpolitischen Runden Tisch Halle statt.

Familismus bezeichnet die weitgehende Identität von Familie und Gesellschaft. Danach bildet das System aller Familien das Gemeinwesen. Familismus ist auch die Überbewertung des familiären Bereichs als Quelle für soziale Kontakte. In familistischen Gesellschaften – dazu gehört die Bundesrepublik Deutschland ─ gilt die Familie als Dreh- und Angelpunkt aller sozialen Organisationen.
Selbst in das in frauenpolitischer Hinsicht fortschrittliche Grundgesetz für die BRD wurde 1949 der Familismus eingeschrieben, indem die Auffassung von der Familie als wichtigster Baustein einer Gesellschaft aufgenommen wurde und somit eine konservative Familienideologie, die Frauen und Männern eindeutige Rollen zuwies und die bis heute wirkt, verfestigt wurde. Erst die neue Frauenbewegung entwickelte Gegenkonzepte, die heute allerdings zu verblassen scheinen. Staatliche Familienpolitik fördert nach wie vor die traditionelle mit Vater, Mutter und Kind(ern) «normalbesetzte» Kleinfamilie in der Kinder erzogen und pflegebedürftige Menschen versorgt werden sollen. Die soziale Realität hat sich längst von diesem ideologischen Gemälde entfernt. In der Einführung geht es zunächst um eine historische Rekonstruktion exemplarischer Theorien und Praxen, die zu jenem ideologisierten Familienverständnis führen, das auf das «Gemeinwohl» abzielt, faktisch aber alle Menschen ausschließt, die nicht zu einer Familie gehören und Frauen zu rechtlosen Wesen macht. Am Ende steht die Frage, ob es sinnvoll ist, ein kritikwürdiges System weiter auszuweiten, indem sich häufende Zusammenlebensformen durch vom Staat verordnete Gesetze «normalisiert» werden und damit wiederum andere daran gemessen und ausgegrenzt werden, wenn sie sich nicht in die familiale «Ordnung» fügen.

Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, bis Mai 2007 Wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Forschungsabteilung Sozial- und Zeitgeschichte, Bonn. Lehrbeauftragte und Vertretungsprofessuren an verschiedenen Universitäten. Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternative Ökonomie, historische Frauenforschung. Sie lebt und arbeitet freiberuflich in Berlin.

 

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

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Podiumsdiskussion: Schneller, höher, stärker – unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport.

Im Rahmen der Hirschfeld-Tage findet heute Abend eine Podiumsdiskussion vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung statt: Schneller, höher, stärker – unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport.

24. November 2016 um 18 Uhr
im Erdgas Sportpark (Fußballstadion), Halle (Saale)

Alle Infos unter: http://www.mj.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MJ/MJ/lsbtti/gleichstellung_beginnt_im_kopf.pdf

P.S. Auch wenn eigentlich eine Anmeldung erwünscht ist, könnt ihr ohne hingehen. 😉

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Veranstaltungsempfehlungen: alv und Forum Legal Gender Studies

Heute finden gleich zwei spannende Vorträge statt. Zum einen refereriert Rita Schäfer im Rahmen des Forums Legal Gender Studies Halle über Frauenrechtsorganisationen in Südafrika und ihre Ansätze gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Zum anderen hat das alv den Vortrag „Zurück zum christlichen Traditionalismus. Jennifer Stange über Evangelikale“ bei Radio Corax organisiert.

Das komplette Programm des alv findet ihr hier und zum Programm des Forums Legal Gender Studies Halle geht es hier.

22.11.2016, Dienstag, 18:15, Hörsaal E, Melanchthonianum:
Frauenrechtsorganisationen in Südafrika und ihre Ansätze gegen geschlechtsspezifische Gewalt, mit Rita Schäfer,
Veranstalter*in: Forum Legal Gender Studies Halle,

22.11.16, Dienstag, 19:00, Radio Corax:
Zurück zum christlichen Traditionalismus. Jennifer Stange über Evangelikale,
Veranstalter*in: alv
Angesichts des sich radikalisierenden Islam erliegen selbst Linke der Versuchung, den christlichen Religionen (in Westeuropa) eine Harmlosigkeit zu attestieren, die sich erst auf den zweiten Blick blamiert. Auf den ersten Blick ist die Kirche widerlegt und entmachtet: die Zahl der Konfessionslosen steigt, die Kirchenbänke bleiben zunehmend leer. Doch während die Kirchen zu einer Ware auf dem Markt für Seelenhygiene herabgesetzt werden und der Papst zum österlichen Grußaugust mutiert ist, verzeichnen nicht nur christlich-kulturindustrielle Gottesspektakel Zuschauerrekorde. Auch evangelikale Strömungen gewinnen an Einfluss. Jennifer Stange gibt einen Überblick über die evangelikale Szene und ihre repressiven Gesellschaftsentwürfe.

6.12.16, Dienstag, 19:00, Melanchthonianum, Universitätsplatz:
Religionskritik konkret: Mina Ahadi über den politischen Islam,
Veranstalter*in: alv

13.12.2016, Dienstag, 18:15, Hörsaal E Melanchthonianum:
Entwicklung und Herausforderungen der Verfolgung sexualisierter Gewalt im Völkerstrafrecht,
mit Alexander Schwarz,
Veranstalter*in: Forum Legal Gender Studies Halle