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Sex und Staat – Warum interessiert sich der Staat für unsere Weichteile?

Prof. Dr. Rebecca Pates, Leipzig
20.Nov.2008, 19.30 Uhr, Audimax, Hörsaal XXIII, Uniplatz 1, Halle

Geschlecht bezeichnet (auch) ein System an Unterscheidungen (Frauen mögen Kinder, Männer Autos; Frauen sind zickig, Männer haben schlechte Laune usw.), durch welche eine gewisse Ordnung geschaffen wird. Diese Ordnung bestimmt unsere Wahrnehmungen und unseren Alltag und ist relativ stabil. Sie lässt sich insbesondere dann schwer ändern, wenn sie institutionalisiert ist: das Geschlecht eines Menschen wird immer auch in Ausweisen genannt. Warum und welche Folgen dies hat, soll hier anhand von Beispielen aus der Rechtswirklichkeit (Heteronormativität und Intersexualität) analysiert werden.

Download (43:45 min, 40 MB)

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