Aktion · Gegenaktion · Veranstaltungshinweise

Auf nach Annaberg-Buchholz!

Am 06.06.2016 findet in Annaberg-Buchholz (Sachsen) eine queer_feministische Demonstration für sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung statt. Anlass ist der sogenannte „Schweigemarsch für das Leben“, mit dem fundamentalistische ChristInnen gegen Schwangerschaftsabbrüche und sexuelle Vielfalt demonstrieren. Hunderte Feminist_innen werden ins Erzgebirge fahren, um gegen diese reaktionären Forderungen, gegen Nationalismus und christlichen Fundamentalismus zu protestieren.

Für alle, die von Halle aus nach Annaberg-Buchholz fahren wollen, organisieren wir eine gemeinsame Anreise. Wir fahren mit dem Zug nach Leipzig und von dort aus weiter mit dem Bus.

Treffpunkt: 06.06.2016, 11:20, vor „Nanu nana“ am Hauptbahnhof in Halle

Bitte kümmert euch selbst darum, Tickets für den Bus von Leipzig nach Annaberg zu kaufen. Wo ihr sie bekommt, könnt ihr hier nachgucken.

Weitere Infos zur Demo findet ihr auf der Homepage des Bündnisses Pro Choice Sachsen.

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Aktion · Film · Gegenaktion · Uncategorized · Veranstaltungshinweise

19.05.2016: Filmvorführung und Info-Vortrag zum Recht auf Abtreibung

Am Montag, den 6. Juni 2016 habt ihr die Gelegenheit, in Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) mit uns gegen christlichen Fundamentalismus, Nationalismus und für ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch zu demonstrieren.

Zur Vorbereitung und Motivation zeigen wir am Donnerstag, den 19. Mai 2016 ab 18.30 im Audimax Hörsaal XXIII den Dokumentarfilm „Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218“. Im Anschluss gibt es eine kurze Präsentation über die Demo in Annaberg-Buchholz sowie die Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Außerdem könnt ihr bei uns Tickets für den Bus erwerben, der aus Leipzig nach Annaberg fahren wird 🙂

Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218
(Dokumentarfilm 2015, 74 Min, dt.-sprachig / engl. Untertitel)
Seit 1871 steht der § 218 im Strafgesetzbuch. Kurz nach der Proklamation des deutschen Nationalstaats wurde das Reichsstrafgesetzbuch eingeführt, das bis heute – nun als Strafgesetzbuch der BRD – Geltung hat. Der Paragraph bestimmt die Lebensrealität von Frauen*, die ungewollt oder ungeplant schwanger sind und kein Kind austragen wollen. Je nach spezifischer Ausführung des Gesetzes, Lage der politischen Kämpfe gegen das Gesetz und dem ökonomischen und ideologischen Stand der Gesellschaft fällt diese Realität zu verschiedenen historischen Zeiten verschieden aus. In Interviews und literarischen Texten erzählt der Film vom Erleben des  Schwangerschaftsabbruchs. Die Erfahrungen unterscheiden sich nicht nur dem Jahr oder dem Jahrzehnt nach, sondern sind je nach Erzählerin ganz verschieden. Allem Erleben gemein ist: dem Wissen, was in der eigenen, historisch-spezifischen und persönlich-erlebten Situation das Richtige ist, steht ein Paragraph gegenüber. In großer Ruhe wird hier von dem, was tabuisiert war und ist, offen erzählt: der Abtreibung.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Aktion · Gegenaktion · Podiumsdiskussionen

Stellungnahme zur Kritik an unserer Veranstaltung mit Laurie Penny

Liebe Freund_innen von que(e)r_einsteigen,

wir haben uns in den letzten Wochen viel Zeit genommen, uns mit dem Thema Antisemitismus auseinander zu setzen und uns zur Kritik an der Veranstaltung mit Laurie Penny zu positionieren und wollen nun folgende
Punkte klar stellen: Weiterlesen „Stellungnahme zur Kritik an unserer Veranstaltung mit Laurie Penny“

Aktion · Veranstaltungshinweise

Internationaler Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie

Am 17. Mai 2015 ist wieder International Day Against Homophobia, Interphobia and Transphobia (IDAHIT*). Das Datum erinnert daran, dass am 17. Mai 1990 die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Diagnose „Homosexualität“ von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen hat. Doch auch 25 Jahre später erfahren Homosexuelle, Bisexuelle, Pansexuelle, Inter- und Trans*personen immer noch Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt. Der thematische Schwerpunkt des IDAHIT 2015 ist Transphobie.

Zusammen mit dem Arbeitskreis QUEER Halle laden wir euch herzlich zum IDAHIT* ein! Auf dem Marktplatz gibt’s ab 15.00 Informationen, Aktionen und viele bunte Luftballons. Weitere Infos findet ihr hier.

 

Aktion · Veranstaltungshinweise

Raus zum Frauen*kampftag in Leipzig!

Schon seit über hundert Jahren gehen Frauen* zum Frauen*kampftag auf die Straße, um die Vielfalt ihrer alltäglichen Kämpfe gegen globale und lokale Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse sichtbar zu machen. Viele sind nicht nur von einem Unterdrückungsmechanismus, sondern mehrfach betroffen. Doch daraus folgt nicht, dass jede* von uns den Kampf in den verschiedenen Feldern selber führen muss!

Gründe zum Rebellieren gibt es genug, gerade zum 8. März: Alltagssexismus, Rassismus, Ausbeutung, Homophobie und die als natürlich angenommene Geschlechterteilung in “Mann” und “Frau” sind nur ein paar Beispiele für Unterdrückungsmechanismen, weswegen wir zum Frauen*kampftag auf die Straße gehen. Doch es geht uns nicht nur darum Missstände anzuprangern. Wir wollen eine Gesellschaft in der alle Menschen selbstbestimmt leben können. Nur durch einen Ausbruch aus dem Kreis der eigenen Probleme und durch den Austausch von Erfahrungen mit anderen Menschen ist ein gemeinsamer Kampf gegen bestehende Verhältnisse möglich.

Für eine Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen weltweit!
Für die Überwindung von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat!
Für eine revolutionär-feministische Perspektive!

Feuer und Flamme dem Patriarchat!
Kampf dem Sexismus im Alltag und im Staat!

Am 8. März um 14 Uhr am Clara-Zetkin-Denkmal (Johannapark) Leipzig

Aktuelle Infos und Mobi-Material findet ihr auf der Homepage des Bündnis 8. März Leipzig 🙂

Aktion

Bitte um Mithilfe: Lasst Mona wieder lesen!

Gern teilen wir diesen Aufruf, der uns erreichte:

Lasst Mona wieder lesen!

Die Frauenbibliothek MONAliesA entstand in den Wendejahren in Leipzig. Seit 1990 ist sie Ort der Bildung und des Austauschs von Frauen und Mädchen verschiedener Generationen – als Bibliothek, als Treffpunkt und Veranstaltungsraum. Sie wurde somit zum unverzichtbaren Ort der feministischen Auseinandersetzung in Leipzig.

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die MONAliesA Ende letzten Jahres den Bibliotheksbetrieb einstellen. Damit ist auch ein großer Teil der personellen und finanziellen Infrastruktur weggefallen. Die Schließung der MONAliesA? Das darf kein Dauerzustand sein!

Wir möchten diese einzigartige Sammlung nicht Geschichte werden lassen. Mit einem neuen Trägerverein wollen wir die MONAliesA wiedereröffnen und dabei mit neuen Ideen auf Altem aufbauen. Das geht jedoch nicht ohne Geld. Die MONAliesA braucht dringend Spenden.

Die Spenden werden für die Zukunft der Bibliothek benötigt und für den Ankauf des bisherigen Bestandes und dessen Erweiterung verwendet, außerdem für die Miete im Haus der Demokratie und für weitere laufende Kosten. Sie dienen NICHT der Tilgung von Schulden des ehemaligen Vereins. Der neue Verein, Lotta e.V., ist als gemeinnützig anerkannt und somit berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen. Bitte schicken Sie uns dafür Ihre Postanschrift.

Für Rückfragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung:

monaliesa_leipzig@gmx.de

oder

Lotta e.V.
Bornaische Str. 3d
04277 Leipzig

Bitte helfen Sie, die MONAliesA als Teil des frauenpolitischen Netzwerks zu erhalten!

 

Vielen Dank.

Die MONAliesA Rettungsgruppe
vom Lotta e.V.

 

Bitte richten Sie Ihre Spenden an:

Kontoinhaber: Lotta e.V.
BIC:                   GENODEM1GLS
IBAN:                DE35 43060967 1121222800
Bei der GLS Bank

Als Verwendungszweck bitte unbedingt angeben: Spende MONAliesA

Aktion · Veranstaltungshinweise

safer.space.station-Crew sucht Mitstreiter*innen!

+++ bitte lesen & weiterleiten +++


Werde Teil der safer.space.station-Crew!

Zuckerpüppchen, Mäuschen, Freak
– gibt’s hier nicht:

Genug von dummen Sprüchen an der Bar und auf der Tanzfläche?

An vier Terminen im Sommer möchten wir einen Raum für eine Kneipenkultur öffnen, die ohne sexistisches Witzeln, homo- oder transphobe Anmachen auskommt.

Dafür suchen wir noch Mitstreiter*innen!

Interessiert? Neugierig? –

Dann kommt zu unserem Treffen am 5.5., 19:00, im VL (Ludwigstraße 37, Halle)!

Oder kontaktiert uns unter: safer.space.station@gmail.com


Wir freuen uns auf euch!

Die safer.space.station-Crew

Aktion

Impressionen der „Wer braucht Feminismus?“-Aktion am 18.03.

Wir bedanken uns bei allen, die vorbeigekommen sind und mitgemacht haben!

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Der „Wer braucht Feminismus?“-Stand mit interessiertem Laufpublikum.

IMG_5975Unser liebevoll windfest gemachter que(e)r_einsteigen-Infostand.

Und hier ein paar von euren Statements:

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Und zu guter letzt noch unser Lieblingsstatement des Tages:

IMG_6002[* cat calling = englischer Begriff für das sexuell anzügliche Hinterherpfeifen auf der Straße]

 

Aktion

Wer braucht Feminismus? Gib am 18.03. dein Statement ab!

wbfAm 18.03. wird die Aktion Wer braucht Feminismus? auf dem halleschen Uniplatz zu Gast sein und freut sich auf euren Besuch. Zwischen 13 und 16 Uhr könnt ihr vorbeikommen, euch informieren und gerne auch selbst ein Statement hinterlassen. Auch wir von que(e)r_einsteigen werden vor Ort sein und freuen uns auf zahlreiche Besucher_innen.

Der Begriff Feminismus ist negativ besetzt. Mit der deutschlandweiten Kampagne “Wer braucht Feminismus?” setzen wir alten Vorurteilen etwas entgegen. Dafür sammeln wir eure Statements und eure individuellen Argumente für Feminismus.

Wir laden euch ein, mit uns ins Gespräch zu kommen und Statements beizusteuern. Ob Frau* oder Mann*: kommt vorbei, holt euch Support-Buttons und Aufkleber ab und sagt uns, warum Feminismus für euch wichtig ist. Gesicht zeigen ist erwünscht, aber keine Pflicht. Ob Foto oder Statement, eure Ideen sind willkommen. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir ein Jahresabo unserer Medienpartnerin MISSY MAGAZINE.

Eine gemeinsame Aktion der Heinrich Böll Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Landesfrauenrat, dem Frauenzentrum Weiberwirtschaft, der AIDS-Hilfe und que(e)r_einsteigen.

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Hier geht’s zur zugehörigen Facebook-Veranstaltung.

Aktion

que(e)r_einsteigen und du?! Unverbindliches Kennenlerntreffen

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Du bist seit Jahren Stammgast in unserer Vorlesungsreihe und hast Lust, die sympathische Chaostruppe dahinter kennenzulernen?
Du bist gerade erst über unser Plakat gestolpert und findest unsere Arbeit spannend?
Du hast Projektideen und denkst, du kannst dich gut bei uns einbringen?
Du bist neu in der Stadt und suchst etwas, bei dem du dich engagieren kannst?
Du bist ein alter Queer Theory Hase oder noch ganz frisch in der Beschäftigung mit dem Thema?

Was auch immer – du hast Lust, das Team von que(e)r_einsteigen mal kennenzulernen? Dann ist hier die perfekte Gelegenheit! Am 07.03.2014 um 19 Uhr im Café NT.
Komm auf ein unverbindliches Getränk in netter Runde vorbei, stell uns deine Fragen und bekomme einen Eindruck von unserer Arbeit und ob sie etwas für dich wäre. Der Zeitpunkt ist ideal, denn in Kürze starten wir die Planung der kommenden Vorlesungsreihe – und nebenher gibt es noch spannende Projekte wie Workshops, Podiumsdiskussion und Partys, bei denen wir helfende Hände immer gut gebrauchen können.

Ein Studierendenstatus und Orgaerfahrung sind keine Voraussetzung.

Du verpflichtest dich selbstverständlich zu nichts. Wir freuen uns aber, wenn die_der ein oder andere am Ende bei uns einsteigen möchte.

Zur zugehörigen Facebook-Veranstaltung geht es hier.