Selbstverständnis

Der Arbeitskreis que(e)r_einsteigen

Ursprünglich ist die Idee für que(e)r_einsteigen im Sommersemester 2007 aus dem Seminar “Zivilisierte Körper, perverse Realitäten – Eine Einführung in die Queer Theory” entstanden. Seit Januar 2012 ist que(e)r_einsteigen ein fester Arbeitskreis des Studierendenrates der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Den Kern von que(e)r_einsteigen bildet die jährlich im Wintersemester stattfindende Veranstaltungsreihe, die sich im weitesten Sinne mit queeren Thematiken auseinandersetzt. Im Fokus steht der Versuch normierende und normalisierende Mechanismen aufzuzeigen – und aufzubrechen. Entsprechend lag – und liegt – unserer Arbeit ein breites Verständnis von queer zugrunde, in dem queer als eine kritische Perspektive auf eben diese normierenden und normalisierende Prozesse zu verstehen ist. (what‘s normal anyway?)

Der Arbeitskreis ist zu jedem Zeitpunkt eine Momentaufnahme des Miteinanders der einzelnen Mitwirkenden. So haben sich im Laufe der Jahre sowohl Schwerpunkte als auch Selbstverständnis immer mal wieder ein wenig verändert.

Seit Herbst 2017 sind wir erneut eine größere, interdisziplinär aufgestellte Gruppe. Gemeinsam möchten wir Möglichkeiten schaffen und Perspektiven anbieten, sich in Vielfalt zu begegnen und der Vielfalt zu öffnen.

Wir verstehen queerfeminismus als eine erweiterte Perspektive, in der die vielfältigen Ausrichtungen des Feminismus und queerer Theorien zusammenwirken. Für uns gibt es nicht DEN Feminismus so wie es nicht DEN Menschen gibt. Sonst würden wir einschränken – normieren und normalisieren – wo wir uns Raum für Vielfalt wünschen.

Diversity is the one true thing we all have in common. Celebrate it every day.“

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