Mithu M. Sanyal: Vergewaltigung – Aspekte eines Verbrechens

Am Montag (Achtung, nicht wie die anderen Vorträge donnerstags), 14. November 2016, 19 Uhr wird Mithu M. Sanyal ihr kürzlich erschienenes Buch „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“ vorstellen, um anschließend mit uns ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet im Melanchthonianum HS XVIII statt.

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln. Zu Tode misshandelte Frauen in Indien. Kachelmann, Polanski, Assange, Strausskahn… Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen. Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke. Ausgehend von Konzepten von Aristoteles bis Foucault, über die feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung, popfeministische Entwürfe und Social-Media-Aktionen wie #aufschrei und #ausnahmslos bis hin zu den Problemen einer echten Reform des Sexualstrafrechts geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann.

 

Dr. Mithu Melanie Sanyal, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Journalistin, schreibt für Frankfurter Rundschau, taz, SPEX, Missy Magazine, Vice etc.

 

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.