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Open Call zur Ausstellung queerer Kunst im Q.

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Dazwischen bleiben die Unterstriche.

Queere Kunst ist schwer auszuschreiben. Was ist queere Kunst? (sowieso: was ist queer? Und was ist Kunst?) Dennoch gehen wir das Wagnis ein.

Wir suchen queere Kunst. Kunst, die sich quer stellt, die die perverse Normalität darstellt, die dazwischen grätscht und ironisch lächelnd sagt: so nicht, mein_e Freund_in! Das hast du dir anders gedacht! Und noch genauer: wenn das, was du machst, queer ist, welche Rolle spielen dann Queerfeminismus, (Anti!)Alltagssexismus oder trans* in deiner Kunst?

W_i_r w_o llen_es seh_en!

Und zwar in unserer Ausstellung Q.[art] – what the a_rt?!
Sie ist Teil des Projekts Q. [Q Point], das vom 30.09. – 13.10. 2013 in Halle (Saale) stattfinden wird. In einem temporär genutzten Ort, einem Zwischenraum in einer Zwischennutzung, werden verschiedene künstlerische und wissenschaftliche Formate wie Lesungen, Filme, Workshops zu den drei Themenfeldern Queerfeminismus, Alltagssexismus und Transgeschlechtlichkeit in die Öffentlichkeit gebracht.

Sendet uns eure Arbeiten und stellt uns eure Ideen von queerer Kunst vor!

Die Medien können so Grenzen überschreitend sein wie das Thema: Video, Fotografie, Malerei, Zeichnung, Digital Art Works, kleine Installationen, Performance und alles dazwischen.

Interessierte Künstler_innen senden ein Bild der Arbeit im jpeg-Format mit detaillierten Angaben
zu:
Name des_der Künstlers_in
Name und kurze Beschreibung der Arbeit
Größe
und Medium an:
q.art@riseup.net

Eure Ideen werden bis zum 20. August angenommen. Alle Künstler_innen, deren Arbeit ausgewählt wird, bekommen eine Aufwandsentschädigung. Bevorzugt werden kleinformatige Arbeiten, da uns nur begrenzter Platz zur Verfügung steht.

Hier der Aufruf in Deutsch und Englisch auch als PDF:

Q_art_Ausschreibung Q_art_opencall

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Veranstaltungshinweise

Veranstaltungstipps

Vom 14. bis 20. Juli 2012 findet in Erfurt die Polyfantasiawoche mit zahlreichen Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Theater und einem Abschlussball statt. Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr hier.

Außerdem gibt es vom 29. Juni bis zum 28. Juli im Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle die Ausstellung „Verqueere Welten. Alternative Lebenswege junger Menschen.“ zu sehen. Die Vernissage findet am 29. Juni um 20 Uhr statt. Zur Eröffnung wird Markus Chmielortz, Leiter der Beratungsstelle „Rosa Strippe e.V.“ in Bochum sprechen.

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Kommentar zum Titel der von uns beworbenen Ausstellung „ErSieEs – Spurensuche zwischen den Geschlechtern“

Que(e)r_einsteigen bewirbt seit einiger Zeit eine Fotografie-Ausstellung. Deren Titel „ErSieEs – Spurensuche zwischen den Geschlechtern“ provozierte eine Diskussion, zu der sich que(e)r_einsteigen bisher nicht geäußert hat. Dies wollen wir hiermit nachholen, da wir die kritischen Äußerungen, welche an uns herangetragen wurden, durchaus teilen. In der deutschen Sprache gibt es kein Pronomen, das die Binärität zwischen Mann und Frau auflöst. „Es“ ist dafür kein adäquates Wort. Dieses Pronomen bezeichnet vorrangig Gegenstände und seine Verwendung in Bezug auf Menschen degradiert diese auf herabwürdigende Weise zu einem „entsexualisierten Neutrum“. Zwar macht der Ausstellungstitel auch auf diese Schwierigkeit der deutschen Sprache aufmerksam, eine solche kritische Lesart ist aber nicht zwingend. Wir möchten nicht den Eindruck erwecken, dass wir mit der Bewerbung der Ausstellung die Auffassung vertreten, „es“ sei ein adäquates Pronomen für Personen. Menschen, die sich irgendwo auf dem Kontinum von Sex und Gender verorten wollen, empfinden die Verwendung in diesem Kontext zu Recht als Form sprachlicher Gewalt.
Wir begrüßen es jedoch trotz des fragwürdigen Titels, dass es diese Ausstellung gibt; durch das Medium Fotografie wird ein wichtiger Raum für das Konzept „queer“ erzeugt. Die Fotografien spiegeln einen Blick durch das Objektiv, einen Blick, welcher bis dato kaum mit queeren Themen in Berührung kam und dennoch wird es erreicht, dass die behutsamen und unaufdringlichen Aufnahmen dem_der Betrachter_in verwehren, die abgebildeten Personen als Mann oder Frau zu kategorisieren. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Ausstellung und damit auch den naiv-wirkenden Titel als eine Chance, durch den veruneindeutlichenden Blickwinkel die Dichotomie der engmaschigen Geschlechtsvorstellungen aufzuweichen und „liquid genders“ nicht im mehrheitsgesellschaftlichen Diskurs verschwinden zu lassen. Wir verstehen als Anliegen der Ausstellung, genau auf diesen Aspekt hinzuweisen und nicht Geschlechtsidentitäten jenseits der binären Einteilung zu exotisieren oder zu diskriminieren. Einerseits sehen wir also die Notwendigkeit, über eine stärkere Sensibilisierung für den Sprachgebrauch (z.B. „er_sie“) auch die Sichtweisen auf die Welt zu vervielfältigen, andererseits macht aber die Benutzung des Pronomens „es“ dieses Problem für Menschen, die darauf noch nicht aufmerksam geworden sind, überhaupt erst einmal sichtbar. Wir laden euch dazu ein, euch mit uns darüber den Kopf zu zerbrechen!

Veranstaltungshinweise

Fotoausstellung ErSieEs.

Wer die Fotoausstellung „ErSieEs. Eine fotografische Spurensuche zwischen den Geschlechtern“ von Yvonne Most in der Galerie Freistil verpasst hat, hat vom 21.04. bis zum 15.05. im Frauenzentrum Weiberwirtschaft erneut eine Chance. Die Vernissage findet am 20.04. um 20Uhr statt. Zudem gibt es die Möglichkeit, an einem Foto-Workshop zum Thema „Heimat im Körper – Schöne Portraits“ teilzunehmen. Dieser findet am 02.05. von 16-21Uhr und am 03.05. von 15-20Uhr statt.

Uncategorized · Veranstaltungshinweise

Ausstellung verlängert: ErSieEs. Eine fotografische Spurensuche zwischen den Geschlechtern

ErSieEs. Eine fotografische Spurensuche zwischen den Geschlechtern
Portraits von Yvonne Most, www.dokmost.de
Ausstellungsfoto
Die Ausstellung wird verlängert bis 30.03.2012, Führung gern auf Anfrage.
freistil – Fotostudio und Galerie
Hansering 7, 06108 Halle
Öffnungszeiten Mo-Fr / 10-19 Uhr