Veranstaltungshinweise · Vortrag

Anja Gregor: Inter* Menschen zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. Sichtbar- und Unsichtbarmachen von Geschlechtlichkeiten

Letztes Wintersemester musste der Vortrag von Anja Gregor leider krankheitsbedingt ausfallen. Aber jetzt, in der IDAHIT*-Woche, holen wir ihn nach! Also seid ihr herzlich zum ersten Vortrag des Sommersemesters: Am Freitag, den 22. Mai 2015 spricht Anja Gregor (Soziologie, Uni Jena) zum Thema „Inter* Menschen zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. Sichtbar- und Unsichtbarmachen von Geschlechtlichkeiten“. Die Veranstaltung findet wie gewohnt um 19.00 im Audimax der MLU, Hörsaal XXII statt.

Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr hier.

Zum Terminplan für das Sommersemester 2015 kommt ihr hier.

Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder die sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

 

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Veranstaltungshinweise · Workshops

Workshop: Umkehrung von Geschlechterrollen mit Forumtheater

Nicht unsere Veranstaltung, aber trotzdem sehr empfehlenswert! 🙂

Workshop am 28.02.2015, 11-16 Uhr

Gibt es geschlechtsspezifische Verhaltensweisen? Werden Frauen und Männer durch bestimmte Handlungsmuster diskriminiert? Wie kann man Geschlechterrollen umkehren?

Diesen und anderen Fragen soll in dem Workshop nachgegangen werden. Nach einer thematischen Einführung werden wir im ersten Teil in einer Diskussion Ideen sammeln. Im zweiten Teil werden wir ausgewählte Szenen mit der Methode des Forumtheaters spielerisch umsetzen und gemeinsam überlegen, wie etwas anders sein könnte und wie man alltägliche Muster umkehren kann.

Der Workshop ist offen für alle Interessierten, teilnehmen können insgesamt 10 Personen. Anmeldung erfolgt per Mail bis zum 24.02.15 bei: Blanca De Rojas (Workshop-Anleiterin) naranja.aurora(AT)gmail.com

Ort der Veranstaltung: Dornrosa e.V. Frauenzentrum Weiberwirtschaft, Karl-Liebknecht-Str. 34 Halle

Vortrag

Vortrag: Ines Pohlkamp: „Ich glaube, dass vielen Leuten das Ausmaß der Problematik und auch die existierende Gewalt nicht bewusst ist.” Heteronormatives Gewalthandeln gegen geschlechtlich nonkonforme Personen

So schnell kann’s gehen: Nächste Woche steht bereits der letzte Vortrag in diesem Wintersemester an. Ines Pohlkamp wirft aus queerfeministischer Perspektive einen Blick auf Gewalterfahrungen. Weiter Informationen gibt es hier.

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Veranstaltungshinweise

Veranstaltungstipp: Diskriminierungsbingo

Vortrag: Diskriminierungsbingo. Warum Ungleichheit keine Einbahnstraße ist….

11.07.2012, 19Uhr in der RosaLinde in Leipzig
Politik gegen Diskriminierung ist – auch und wohl gerade heute – ein wichtiges Instrument, um ungleiche soziale Verhältnisse zu benennen und zu problematisieren. In der Regel werden solche Politiken im Namen von Gruppen gemacht: im Namen „der Lesben“, „der Männer“ oder „der Behinderten“. Der Vorteil ist: Forderungen können klar formuliert und Lösungen relativ eindeutig beschrieben werden. Kompliziert wird es, wenn die Bedürfnisse und Problemlagen von verschiedenen benachteiligten Gruppierungen in einen Konflikt zueinander gestellt werden. Beispielhaft kann dies an der Auseinandersetzung „Muslime versus Schwule“ gezeigt werden, die – seit vielen Jahren – durch die Medien reist. Präzisiert man den Ausgangspunkt dieses angeblichen Konfliktes, dann wird klar, dass ein Problem in der Reduzierung der scheinbar beteiligten Gruppen auf je ein Merkmal der sozialen Ungleichbehandlung liegt.

Wir wollen versuchen, in unserem Vortrag genauer hin zuschauen: wie kann eine solche Verkürzung theoretisch aufgebrochen werden, wie können solche Konflikte präzise analysiert werden? Und: welche Konsequenzen kann eine neue Perspektive auf Ungleichheit und Ungleichbehandlung für gemeinsame Aktivitäten gegen Diskriminierung bedeuten?

Um uns diesen Fragen anzunähern, beschreiben wir zunächst kurz das Konzept der intersektionalen Analyse von Ungleichheit, führen es dann in einem zweiten Schritt beispielhaft vor um in einem dritten Schritt zu diskutieren, was das für politisches Handeln bedeuten kann.

Referent_innen:

Stefanie Krüger hat Diplomerziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert. Außerdem ist sie seit mehreren Jahren in einer studentischen Initiative, die Veranstaltungen zu Themen der queer theory organisiert, aktiv.

Klemens Ketelhut, M.A., ist staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, studierte Ökonomie, Soziologie und Rehabilitationspädagogik und arbeitet seit 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg am Institut für Pädagogik. Forschungsschwerpunkte: Historische Bildungsforschung sowie aktuelle Fragen der Gender- und Queerstudies.

Veranstalter_in: RosaLinde Leipzig e.V

Eintritt: kostenfrei

Veranstaltungshinweise

Schulaufklärungsprojekt „Liebe bekennt Farbe“ sucht noch Verstärkung

Hier ein Aufruf des RosaLinde e.V. in Leipzig:

Schulaufklärungsprojekt „Liebe bekennt Farbe“

Wir suchen junge Menschen, die in Schulen Aufklärungsveranstaltungen zu den Themen Homosexualität, Transidentität, Geschlechterrollen, Vielfalt, Diskriminierung, etc. moderieren möchten.

Du bist …
› zwischen 18 und 27
› selbst schwul, lesbisch, bisexuell oder transgender
› oder heterosexuell und hast in Deiner Familie/im Freundeskreis engeren Kontakt zu Menschen, die homosexuell oder transident leben
› aufgeschlossen, teamfähig, an den Themen Gleichberechtigung, Antidiskriminierung und Chancengleichheit für alle interessiert

Du möchtest …
› ehrenamtlich tätig werden
› Praxiserfahrung im pädagogischen Bereich sammeln

Wir bieten Dir …
› eine kostenlose Ausbildung zum/zur ModeratorIn schulischer und außerschulischer Aufklärungsveranstaltungen
› eine fachliche Begleitung Deiner ehrenamtlichen Praxis
› regelmäßigen Austausch mit anderen TeamerInnen und der Projektleitung

JETZT BIST DU GEFRAGT!
Wenn Du mehr erfahren möchtest, melde Dich bei uns:

RosaLinde Leipzig e.V.
Lange Straße 11
04103 Leipzig

Telefon: 0341/8790173
E-Mail: beratung@rosalinde.de

Bis bald! Wir freuen uns auf Dich.

Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass Menschen, die in Schulen arbeiten, über oben genannte Kontaktdaten auch sehr gern das Projekt anfragen können.