Aktion · Film · Gegenaktion · Uncategorized · Veranstaltungshinweise

19.05.2016: Filmvorführung und Info-Vortrag zum Recht auf Abtreibung

Am Montag, den 6. Juni 2016 habt ihr die Gelegenheit, in Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) mit uns gegen christlichen Fundamentalismus, Nationalismus und für ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch zu demonstrieren.

Zur Vorbereitung und Motivation zeigen wir am Donnerstag, den 19. Mai 2016 ab 18.30 im Audimax Hörsaal XXIII den Dokumentarfilm „Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218“. Im Anschluss gibt es eine kurze Präsentation über die Demo in Annaberg-Buchholz sowie die Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Außerdem könnt ihr bei uns Tickets für den Bus erwerben, der aus Leipzig nach Annaberg fahren wird 🙂

Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218
(Dokumentarfilm 2015, 74 Min, dt.-sprachig / engl. Untertitel)
Seit 1871 steht der § 218 im Strafgesetzbuch. Kurz nach der Proklamation des deutschen Nationalstaats wurde das Reichsstrafgesetzbuch eingeführt, das bis heute – nun als Strafgesetzbuch der BRD – Geltung hat. Der Paragraph bestimmt die Lebensrealität von Frauen*, die ungewollt oder ungeplant schwanger sind und kein Kind austragen wollen. Je nach spezifischer Ausführung des Gesetzes, Lage der politischen Kämpfe gegen das Gesetz und dem ökonomischen und ideologischen Stand der Gesellschaft fällt diese Realität zu verschiedenen historischen Zeiten verschieden aus. In Interviews und literarischen Texten erzählt der Film vom Erleben des  Schwangerschaftsabbruchs. Die Erfahrungen unterscheiden sich nicht nur dem Jahr oder dem Jahrzehnt nach, sondern sind je nach Erzählerin ganz verschieden. Allem Erleben gemein ist: dem Wissen, was in der eigenen, historisch-spezifischen und persönlich-erlebten Situation das Richtige ist, steht ein Paragraph gegenüber. In großer Ruhe wird hier von dem, was tabuisiert war und ist, offen erzählt: der Abtreibung.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

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Film · Veranstaltungshinweise

Film: „Audre Lorde – die Berliner Jahre“

Wenn ihr keine Lust mehr auf Vorträge habt, könnt ihr auch mit uns zusammen einen Film gucken! 🙂

Wann? – Montag, 14.12.2015, 20.00

Wo? – LUCHS.KINO AM ZOO (Seebener Straße 172)

„Schwarze, Lesbe, Feministin, Mutter, Dichterin, Kriegerin“ – so beschrieb Audre Lorde sich selbst. 1984 kam die Aktivistin und Schriftstellerin als Gastprofessorin aus den USA nach Westberlin. Durch ihre Begegnungen mit jungen Schwarzen Deutschen hatte sie großen Einfluss auf die afrodeutsche Bewegung.

Der Dokumentarfilm von Dagmar Schultz erlaubt einen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lässt aber auch Mitstreiter_innen, Studierende und Freund_innen zu Wort kommen. Wir zeigen den Film im Rahmen der Globale in Halle. Im Anschluss ist ein Filmgespräch geplant.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

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Dokumentarfilm über ein Trans*Mädchen sucht Unterstützung!

Für die kleine Polly ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen.

Der dokumentarische Kurzfilm „Mädchenseele“ begleitet das Trans*Mädchen Polly über ein Jahr lang. Den Startschuss gibt ihre Einschulung. Denn sie markiert für alle Kinder und für Polly im Besonderen einen neuen Lebensabschnitt. Das erste Mal ist sie nun auch ganz offiziell ein Mädchen. So steht es in ihren Unterlagen, ihre Zeugnisse werden auf ihren weiblichen Vornamen ausgestellt, sie geht selbstverständlich auf die Mädchentoiletten und -umkleidekabinen. Wird ihr Geheimnis entdeckt? Und wie wird es dann weitergehen? Wie werden Mitschüler, deren Eltern, wie die Lehrer reagieren? Wird Polly nicht immer diskreditierbar sein, anfällig für Streiche und Schulhoflästereien? Und wie geht es ihr selbst damit?

Um dieses Projekt zu verwirklichen, ist die Filmemacherin auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Sie schreibt dazu:

Mit Eurer Unterstützung wollen wir einen Film produzieren, der diesen wichtigen Fragen nachgeht. Mit Polly und ihrer Mutter haben wir zwei beeindruckende und starke Persönlichkeiten gefunden, die den mutigen Schritt tun, vor der Kamera über das oft noch tabuisierte Thema Trans* bei Kindern zu sprechen. Von ihnen wollen wir lernen!

Weitere Infos über das Projekt und einen Trailer findet ihr hier.

Veranstaltungshinweise · Vortrag

Plakat_02

Leider hat sich auch auf diesem Plakat wieder ein Fehler eingeschlichen: Die Vorträge am 20.11. und 11.12. finden im Audimax Hörsaal XXIII statt. Hier kommt ihr zu allen Terminen im Wintersemester 2014_2015.