Veranstaltungshinweise · Vortrag

Bini Adamczak: Das Geschlecht der Revolution. Emanzipation in der frühen Sowjetunion

Nach einer kleinen Pause Mitte November machen wir Ende November einen großen Sprung in die Geschichte. Bini Adamczak spricht über Frauen in der Revolution!

Zeit: Donnerstag, 26.11.2015, 19.00

Ort: Audimax Hörsaal XXIII

Weitere Infos zum Vortrag und der Vortragenden findet ihr hier.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

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Lesung · Veranstaltungshinweise

Sarah Diehl: „Die Uhr, die nicht tickt“ (Lesung)

Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen.
Geht es ums Kinderkriegen, wird unbeirrt festgehalten an der Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt und an der Idee vom allein seligmachenden Glück der Kleinfamilie. Politik und Gesellschaft bauen demografische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festhalten zu können. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl, Mitte 30 und selbst kinderlos, hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind. Sie hat erfahren, dass die Gründe vielfältig sind, Egoismus oder Narzissmus gehören nicht dazu.
Ihr Buch ist das überfällige Plädoyer für eine vorurteilsfreie und zeitgemäße Einstellung zu weiblicher Identität und für neue Konzepte des solidarischen Zusammenlebens.

Die Lesung mit Sarah Diehl findet am 17.06.2015 ab 19:00 im Frauenzentrum Weiberwirtschaft, Karl-Liebknecht-Straße 34, statt. Mehr Infos findet ihr hier.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder die sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Aktion · Veranstaltungshinweise

Raus zum Frauen*kampftag in Leipzig!

Schon seit über hundert Jahren gehen Frauen* zum Frauen*kampftag auf die Straße, um die Vielfalt ihrer alltäglichen Kämpfe gegen globale und lokale Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse sichtbar zu machen. Viele sind nicht nur von einem Unterdrückungsmechanismus, sondern mehrfach betroffen. Doch daraus folgt nicht, dass jede* von uns den Kampf in den verschiedenen Feldern selber führen muss!

Gründe zum Rebellieren gibt es genug, gerade zum 8. März: Alltagssexismus, Rassismus, Ausbeutung, Homophobie und die als natürlich angenommene Geschlechterteilung in “Mann” und “Frau” sind nur ein paar Beispiele für Unterdrückungsmechanismen, weswegen wir zum Frauen*kampftag auf die Straße gehen. Doch es geht uns nicht nur darum Missstände anzuprangern. Wir wollen eine Gesellschaft in der alle Menschen selbstbestimmt leben können. Nur durch einen Ausbruch aus dem Kreis der eigenen Probleme und durch den Austausch von Erfahrungen mit anderen Menschen ist ein gemeinsamer Kampf gegen bestehende Verhältnisse möglich.

Für eine Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen weltweit!
Für die Überwindung von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat!
Für eine revolutionär-feministische Perspektive!

Feuer und Flamme dem Patriarchat!
Kampf dem Sexismus im Alltag und im Staat!

Am 8. März um 14 Uhr am Clara-Zetkin-Denkmal (Johannapark) Leipzig

Aktuelle Infos und Mobi-Material findet ihr auf der Homepage des Bündnis 8. März Leipzig 🙂

q. · Uncategorized · Veranstaltungshinweise · Vortrag

„Die Zukunft des Fußballs ist weiblich“ – Geschlechterkonstruktionen auf dem Fußballplatz

Wir haben die Ehre, in Kooperation mit Q. und Dornrosa e. V. zu diesem Vortrag einzuladen. Friederike Faust (Europäische Ethnologie, HU Berlin) spricht zum Thema Geschlechterkonstruktionen im Fußball. Am Mittwoch, den 17. Dezember 2014 um 19.00 im Frauenzentrum Weiberwirtschaft (Karl-Liebknecht-Straße 34 in Halle). Gemütliche Atmosphäre und leckere Getränke gibt’s noch dazu. Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Veranstaltungshinweise · Vortrag

Plakat_02

Leider hat sich auch auf diesem Plakat wieder ein Fehler eingeschlichen: Die Vorträge am 20.11. und 11.12. finden im Audimax Hörsaal XXIII statt. Hier kommt ihr zu allen Terminen im Wintersemester 2014_2015.

Veranstaltungshinweise · Vortrag

Depression und ihr gesellschaftlicher Subtext – que(e)r gelesen

Während Depression lange Zeit als Frauenkrankheit galt, zumindest weiblich konnotiert war, sind in den letzten Jahren im gesundheitswissenschaftlichen Feld Versuche zu verzeichnen, Depression als Krankheitsbild auch bei Männern wahrnehmbar zu machen.
Wie wird über Depression gesprochen. Wie lassen sich die hohen Diagnosezahlen für Frauen* erklären. Un in welcher Form wird Depression zu einem normalen Phänomen, das jeden [sic!] treffen kann?

Diesen und weiteren Fragen geht Dr. Karen Wagels am 20.11.2014 nach. Wir freuen uns auf den Input und die Diskussion mit euch. Der Vortrag findet im Audimax HS XXIII um 19:00 Uhr statt.

Hier alle weiteren Vortragstermine des Wintersemesters

 

Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder die sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

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Am Montag: Queerbar FLT*I-Special

Am Montag laden wir und das VL wieder herzlich alle Frauen, Lesben, Trans*Menschen und Intergeschlechtliche ins VL zur Queerbar ein. Los geht es wie immer 19 Uhr. Und nachdem wir vergangenen Monat erfolgreich mit euch Brüste gehäkelt haben, wollen wir euch dieses Mal zeigen, wie sich aus alten Fahrradteilen in Windeseile eine Peitsche basteln lässt. Wer nicht basteln mag, kann natürlich gern auch einfach nur so kommen und gemütlich das ein oder andere Getränk nach Wahl genießen. Wir freuen uns auf euch!

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Uncategorized · Vortrag

Zur Gegenwartsgeschichte des (Frauen-)Körpers

27.01.2011, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle

Prof. Dr. Barbara Duden

In einem streitbaren Essay argumentierte Barbara Duden (2002) gegen die Forderung des Bundesverfassungsgerichts in der Entscheidung über den Schwangerschaftsabbruch (1993), den sinnträchtigen Menschen durch „ein Leben“ zu ersetzen. Sie wies darauf hin, dass das dem Urteil zugrundeliegende „Körperverständnis“ der Richter auf eine (unkritischen) Übernahme wissenschaftlich-technisch generierter „Tatsachen“ beruhte und auf deren Unkenntnis der Wirkmacht des neuen Mythologems „ein Leben“. Im Vortrag wird der Einsatz des Rechtes als sozial normierende Instanz, am Beispiel des frühen und späten Schwangerschaftsabbruchs, Thema sein – allerdings hat sich die Zielrichtung der Rechtsprechung verschoben: heute geht es um die Freisetzung der Klientinnen in die Position eines selbstbestimmten Entscheidungsfinders. Die Frage, die sich daran anschließt, zielt auf die reflexive Symbolmacht dessen, was durch Referenzen auf biomedizinische und verwaltungstechnische Begriffe heraufbeschworen wird. Wie wird das persönliche Selbstgefühl von Frauen (solchen die gerade als „schwanger“ diagnostiziert wurden und solchen, die hochschwanger sind) durch den Zwang zur „Selbstbestimmung“ und zur „Entscheidung“ untergraben?

Weitere Informationen zu Barbara Duden sowie ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter Terminplan.

Download (1:06; 60,6MB)