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Letzter Vortrag in diesem Jahr: Prof. Dr. Christiane Thompson: Unentscheidbarkeit und Geschlecht. Die Stimme des Poststrukturalismus in der Queer Theorie

13.12.12, 19 Uhr, Hörsaal XXII, Audimax, Uniplatz 1, Halle/Saale

Christiane Thompson spricht zu den poststrukturalistischen Grundlagen der queer theory. Wer dazu schon immer mal mehr wissen wollte oder bisher noch nichts gehört hat, ist herzlich eingeladen, diesem spannenden Vortrag zu lauschen und im Anschluss mit der Referentin zu diskutieren. Wir freuen uns auf euch! Mehr Infos findet ihr hier.

Im nächsten Jahr geht es dann am 10.01.2012 mit dem Vortrag von Prof. Dr. Melanie Plößer weiter, der Anfang November aus gesundheitlichen Gründen ausfallen musste und welcher sich der Verbindung von queer theory und Sozialer Arbeit widmet. Also jetzt schon mal im Terminkalender vormerken!

queereinsteigen 2

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Vortrag

Dr. des. Cornelia Möser: Über die Erfindung des Gleichheits- und Differenzfeminismus

15.11.2012, 19 Uhr, Hörsaal XXII, Audimax, Uniplatz 1, Halle/Saale

In der kommenden Woche findet der dritte Vortrag von que(e)r_einsteigen in diesem Jahr statt. Infos bekommt ihr hier.

Vortrag

VerQueert Denken – Normalität(en) hinterfragen

Prof. Dr. María do Mar Castro Varela
22.Okt.2009, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle

„Der Begriff heterosexuelle Matrix steht […] für das Raster der kulturellen Intelligibilität, durch das die Körper, Geschlechtsidentitäten und Begehren naturalisiert werden. […] Es geht darum, ein hegemoniales diskursives/epistemisches Modell der Geschlechter-Intelligibilität zu charakterisieren, das folgend unterstellt: Damit die Körper eine Einheit bilden und sinnvoll sind, muß es ein festes Geschlecht geben, das durch die zwanghafte Praxis der Heterosexualität gegensätzlich und hierarchisch definiert ist“. [Judith Butler]

Was ist eine „heterosexuelle Matrix“? Was ein „Raster der kulturellen Intelligibilität“? Queer Studies sind voraussetzungsvoll. Gleichzeitig stellen sie eine Perspektive dar, die nicht nur das Denken schult, sondern dasselbe eben nötigt anders zu denken.
Seit den 1990er Jahren etablierten sich Queer Studies nach und nach in der anglophonen Hochschullandschaft und auch im deutschsprachigen Raum sind sie nicht mehr aus den Gender Studies wegzudenken. Im Vortrag sollen einige der Herausforderungen queeren Denkens vorgestellt und darüber hinaus Queering als permanent-kritischer Prozess dargelegt und zur Diskussion gestellt werden. Ein Fokus wird dabei auf die Verbindung zur Postkolonialen Theorie gelegt. Womit deutlich gemacht werden soll, inwieweit Sexualitätsdiskurse internationale Macht- und Herrschaftssysteme (etwa Imperialismus aber auch Migrationsregimes) etablieren halfen und bis heute stabilisieren. Und warum Rassismus und heteronormative Reproduktivität aufs engste miteinander verlinkt sind.

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