Veranstaltungshinweise · Vortrag

Start der Vorlesungsreihe im Wintersemester 2014_15

Nur noch eine Woche, dann geht es los!
Vielleicht habt ihr ja schon unsere ersten Plakate und Flyer entdeckt:

Plakat_01-WS14_15

Leider stimmt die Ortsangabe nicht ganz genau, denn der Vortrag und die kommenden werden im Audimax im Hörsaal XXIII stattfinden.

Wir freuen uns auf euch und sind ganz gespannt!

PS: Hier geht es zum Terminplan mit den Beschreibungen der Vorträge.

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Veranstaltungshinweise · Vortrag

Vortrag am 30.10.2014: Der gesellschaftliche Blick auf Prostitution: Zwischen „Sexarbeit“ und „Ausbeutung“

Wir freuen uns schon auf den ersten Vortrag in diesem Wintersemester in unserer Vorlesungsreihe.

Am 30.10.2014 um 19:00 Uhr findet im Hörsaal XXIII des Audimax (Universitätsplatz, Halle) der Vortrag von Sonja Dolinsek (Geschichtswissenschaft, Erfurt/Berlin) statt. Unter dem Titel Der gesellschaftliche Blick auf Prostitution: Zwischen „Sexarbeit“ und „Ausbeutung“ analysiert die Referierende die Debatte um die rechtliche Regelung von Prostitution und steht anschließend für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Wir laden alle Interessierten herzlich ein.

Zur Beschreibung

Hier geht es weiter zur Terminübersicht für dieses Wintersemester.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder die sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Vortrag

PD Dr. Renate Ruhne: Raum Macht Geschlecht – Ein soziales Wirkungsgefüge am Beispiel Prostitution

12.01.2012, 19 Uhr, Hörsaal XXIII, Audimax, Uniplatz 1, Halle

Obwohl legalisiert und auch zunehmend akzeptiert, ist Prostitution bis heute ein strittig verhandeltes Phänomen geblieben, das aus der ‚Ordnung des Sozialen’ heraus zu fallen scheint und deshalb immer wieder streng kontrolliert wird. Prostitutionsspezifische Kontrollmaßnahmen, die nicht nur von städtischen Ordnungsbehörden, sondern auch von einer breiten Öffentlichkeit und sogar von Teilen des Feldes selbst für sinnvoll bis nahezu zwingend notwendig erachtet werden, zielen dabei vor allem auf eine räumliche Ausgrenzung des Geschehens aus dem sonstigen städtischen Lebensalltag. Aufbauend auf eine empirische Studie in Frankfurt am Main wird verdeutlicht, dass räumlich-soziale Kontrollarrangements, die von städtischer Seite als Reaktion auf ein soziales Problem eingesetzt werden, gleichzeitig einen aktiven Faktor der Herstellung des Phänomens darstellen und dabei eingebunden sind in ein machtvolles Wirkungsgefüge von Raum- und Geschlechter-Ordnungen.

Mehr Infos zu Renate Ruhne findet ihr hier.