Ira Schumann/Klemens Ketelhut
Deviante Körper

In einem ersten Schritt soll es um die Frage gehen, warum manche Körper als deviant, als nicht normal eingestuft werden und wie solche Einstufen mit dem Erhalt sozialer Ordnung zusammenhängen könnten. Nach diesem allgemeinen Teil wird spezieller der „behinderte“ Körper und seine stabilisierende Funktion für die Idee von Nichtbehinderung, von Unversehrtheit in den Blick genommen.

Ira Schumann studierte Rehabilitationspädagogik und Hispanistik in Halle und arbeitet inzwischen in Ulm in der wissenschaftlichen Begleitung eines pädagogischen Modellprojekts. Zudem promoviert sie zu einem Thema aus dem Bereich Disability Studies.

Klemens Ketelhut, M.A., ist staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, studierte Ökonomie, Soziologie und Rehabilitationspädagogik und arbeitet seit 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg am Institut für Pädagogik. Forschungsschwerpunkte: Historische Bildungsforschung sowie aktuelle Fragen der Gender- und Queerstudies.

Zum Weiterlesen:

Schmincke, Imke (2009): Gefährliche Körper an gefährlichen Orten. Eine Studie zum Verhältnis von Körper, Raum und Marginalisierung. Bielefeld: transcript

Terry, Jennifer & Urla, Jacqueline (Hrsg.) (1995): Deviant bodies. Critical perspectives on difference in science and popular culture. Bloomington und Indianapolis: Indiana University Press

Terminplan

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